|
|
![]() |
|
![]() |
|
03/04/2000 14:12 Uhr Greenpeace begrüßt EEG und fordert weitere Maßnahmen Greenpeace hat das Erneuerbare-Energien-Gesetz als einen großen Schritt in eine umweltfreundliche Energieversorgung bezeichnet. Dennoch müssten für den Ökostrom noch einige Gesetzeslücken dringend geschlossen werden. So behinderten die Betreiber der Stromnetze noch immer stark die Vermarktung von sauberen Strom durch unabhängige Stromhändler. Greenpeace fügte hinzu, dass Deutschland als einziges Land der Welt die Nutzung des Stromnetzes nicht unter staatliche Kontrolle gestellt habe. Damit die Unternehmen nicht weiterhin der Willkür der Netzbetreiber ausgeliefert wären, müsste die Bundesregierung wie im Telefonmarkt eine unabhängige Regulierungsbehörde einsetzen. Diese gewährleiste faire Zugangsbedingungen und faire Preise für die Nutzung der Stromnetze. Darüber hinaus sei die Befreiung umweltfreundlicher Energie von der Ökosteuer überfällig. Bislang müsse ein Anbieter von sauberen Strom zusätzlich zu den höheren Erzeugungskosten auch noch Ökosteuer bezahlen. "Erst diese beiden Massnahmen führen dazu, dass sauberer Strom wettbewerbsfähig angeboten werden kann", so Sven Teske, Energieexperte bei Greenpeace. © IWR/Stromtarife.de
Zurück |