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Stromtarife.de

26/05/2000
08:28 Uhr
Kartellrechtliche Zustimmung der EU-Kommission zur Bildung von E.ON

Presseberichten zufolge steht der kartellrechtlichen Zustimmung der EU-Kommission für die Verschmelzung von Veba und Viag zur E.ON  offenbar nichts mehr im Wege. Wie Veba-Vorstandschef Ulrich Hartmann gestern auf der Hauptversammlung des Düsseldorfer Konzerns gesagt haben soll, hätten sich beide Aktiengesellschaften mit Brüssel über die Fusionsbedingungen geeinigt. Im Zuge der Fusion sollen die Beteiligungen an Veag/Laubag, Bewag, HEW und VEW  veräußert werden. Außerdem würde PreussenElektra an der deutsch-dänischen Grenze weitere Durchleitungskapazitäten zur Verfügung stellen und der E.ON-Bereich Energie im innerdeutschen Stromhandel keine "Transitkomponente" erheben. 

Für das laufende Geschäftsjahr erwarte Hartmann, so die Presse, trotz marktbedingter Einbußen im Stromgeschäft ein höheres Betriebsergebnis als 1999. Die Ausschüttung je Aktie solle von 1,07 auf 1,25 Euro (2,44 Mark) steigen. Durch die Fusion würden weitere große Potenziale erschlossen, die sich auch im Aktienkurs niederschlagen würden. In den Geschäftsschwerpunkten Energie und Spezialchemie soll E.ON vor allem die internationale Präsenz durch Akquisitionen, Kooperationen und Allianzen deutlich ausbauen.
 

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