22/08/2000
14:20 Uhr
FERCO: Meilenstein bei der Biomasse-Vergasung: Durchbruch bei
der Produktion erneuerbarer Energien angekündigt
Die in Atlanta ansässige Future Energy Resources Corporation (FERCO)
hat nach eigenen Angaben einen bedeutenden Meilenstein bei der
Kommerzialisierung des SilvaGas(TM) Verfahrens erreicht, das heißt
bei der eigenen Biomasse-Gasifizierungstechnologie. Dieses Ergebnis
sei durch den erfolgreichen Betrieb der firmeneigenen Demo-Anlage
von kommerziellem Ausmaß in Burlington, Vermont, erzielt worden.
FERCO habe die Vergaseranlage, die größte US-amerikanische Biomasse-Gasifizierungsanlage,
in Zusammenarbeit mit dem US-Energieministerium, das die technische
Unterstützung und Finanzierung zum Bau und Testen der Anlage bereitstellte,
und in Zusammenarbeit mit dem Electric Department von Burlington
entworfen und konstruiert. Die Anlage sei am 11. August 2000 voll
in Betrieb genommen worden und wandele mehr als 285 Tonnen Holzsplitter
in SilvaGas um, ein mittleres BTU-Gas, das Erdgas ersetzen könne.
Das SilvaGas wurde auf direktem Wege im McNeil-Elektrizitätswerk
des Electric Department von Burlington geleitet, wo es mehr als
140 MWh elektrische Leistung erzeugte, was für die Energieversorgung
von 6000 Haushalten ausreicht.
FERCO entwickelt und verwirklicht nach eigenen Angaben Lösungen,
die dadurch zu einer Verbesserung der globalen Umweltbedingungen
beitragen, dass sie saubere Energie aus landwirtschaftlichen, städtischen
und forstwirtschaftlichen Abfällen, aber auch aus anderen erneuerbaren
Ressourcen gewinnen, z.B. aus Energiepflanzen. Das SilvaGas-Verfahren
habe die Akzeptanz eines breiten Spektrums von Einsaatstoffen demonstriert,
die alle in sauberes, brennendes, mittleres BTU-Gas umgewandelt
werden könnten, das als unmittelbarer Ersatz für Erdgas verwendet
werden könne. In Kombination mit einer konventionellen Gasturbine
lasse sich Biomasse durch das FERCO SilvaGas-Verfahren mit doppelt
so großer Effizienz in elektrische Leistung umwandeln, als das
bei konventionellen Biomassesystemen der Fall sei. Im Vergleich
zu Kraftwerken, die mit fossilen Brennstoffen betrieben würden,
komme es zu einer signifikanten Reduzierung schädlicher Umwelteinflüsse
und zu einer Eliminierung des CO2-Nettoausstoßes in die Umwelt.
IWR/Stromtarife.de
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