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02.01.2001
11:52 Uhr

E.ON-Chef Hartmann sieht noch Klärungsbedarf beim Atomkonsens

Der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns E.ON, Ulrich Hartmann, sieht noch erheblichen Klärungsbedarf bei dem von der Bundesregierung angestrebten Konsens zur Atomenergie. Es gebe noch "offene Probleme, die erst gelöst werden müssen, bevor ich unserem Aufsichtsrat die Zustimmung empfehlen kann", sagte Hartmann der "Welt am Sonntag".

So seien insbesondere die Fragen der Nukleartransporte und der Zwischenlagerung noch unbeantwortet. Hartmann zeigte sich besorgt über "die zunehmende Belastung der Verbraucher durch die Ökosteuer ohne jede ökologische Wirkung" sowie die Absicht der Koalitionsfraktionen, die Kraft-Wärme-Kopplung durch eine Zwangsquote zu fördern.

Zusammenschluß VIAG und VEBA erfolgreich

Sehr zufrieden äußerte sich Hartmann über das Zusammenwachsen der Konzerne VEBA (Düsseldorf) und VIAG (München) zu E.ON. "Schon im ersten vollen Geschäftsjahr nach der Fusion werden wir unser Konzernbetriebsergebnis beträchtlich steigern", prognostizierte er. Bei der Fokussierung auf die Kerngeschäfte Energie und Spezialchemie werde der Konzern ein gutes Stück vorankommen. E.ON wolle in allen drei Energiegeschäftsfeldern - Strom, Wasser und Gas - expandieren und eines Tages weltweit präsent sein.

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