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18.05.2010
10:20 Uhr

Globales Klima: Wärmster April seit Wetteraufzeichnung

Washington - Der Europäer wundert sich, aber das Jahr 2010 startet weltweit mit Rekordtemperaturen. Nach Angaben der amerikanischen Wetterbehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) geht der April 2010 als wärmster Monat seit der Wetteraufzeichnung im Jahr 1880 in die Geschichtsbücher ein. Die kombinierte globale Land- und Wasseroberflächentemperatur erreichte danach 14,5 Grad Celsius, das sind 0,76 Grad über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts. Auch der Zeitraum Januar bis April 2010 erreichte neue Rekordwerte und lag 0,69 Grad Celsius über dem Mittelwert des letzten Jahrhunderts.

Betrachtet man nur die Temperaturwerte der globalen Landoberfläche, so lag der Monat April 2010 als drittwärmster April seit Wetteraufzeichnung 1,29 Grad Celsius über dem Mittelwert des 20. Jahrhunderts. Wärmer als normal war es nach Angaben der NOAA-Behörde vor allem in Canada, Alaska, dem Osten der Vereinigten Staaten, Australien, Süd Asien, Nordafrika, und im Norden Russlands. Kälter als normal war es dagegen in der Mongolei, Argentinien, im Osten Russlands, dem Westen der Vereinigten Staaten und den meisten Teilen Chinas.

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