06.06.2002
13:15 Uhr
RWE hebt mittelfristiges Ertragsziel an - 1 Mrd. Euro Wertbeitrag im Kerngeschäft
Essen - Das Essener Energieunternehmen RWE AG hat angesichts des beschleunigten Konzernumbaus sein mittelfristiges Ertragsziel angehoben. Bis Ende nächsten Jahres solle im Kerngeschäft ein absoluter Wertbeitrag von einer Milliarde Euro erreicht werden, sagte Vorstandsvorsitzender Dietmar Kuhnt am Donnerstag in Essen auf der Hauptversammlung. Darin sei der kürzlich erworbene größte britische Energieversorger Innogy noch nicht einbezogen. Das Ziel bedeutet fast eine Verdreifachung des absoluten Wertbeitrags, der bei RWE als zentrale Größe zur Erfolgsmessung gilt, gegenüber dem Gesamtjahr 2001.
Bis spätestens Ende nächsten Jahres werde RWE aus den verbliebenen Nicht-Kerngeschäften aussteigen, bekräftigte Kuhnt. Im laufenden Jahr werde der Konzern bereits mehr als 90 Prozent seines Ergebnisses im Geschäft mit Strom, Gas, Wasser und Umweltdienstleistungen erwirtschaften. RWE erwartet nach den Worten von Kuhnt unverändert einen Umsatzanstieg von mindestens zehn Prozent gegenüber dem Gesamtjahr 2001 sowie ein deutlich höheres Betriebsergebnis.
Im Stromgeschäft rechne das Unternehmen auch ohne Einbeziehung von Innogy "mit einem deutlich zweistelligen Ergebnisanstieg", sagte Kuhnt. Er gehe von weiterhin stabilen Preisen aus. Das deutsche Stromgeschäft werde besonders in der Erzeugung deutlich an
Ertragskraft gewinnen, so Kuhnt.
© IWR/Stromtarife.de
zurück
|