News-Archiv
Januar 2000
31/01/00
17:47 Uhr
Bundeskanzler Schröder
besichtigt neue Shell Solarzellenfabrik
Bundeskanzler Gerhard Schröder
besichtigt am heutigen Montag zusammen mit dem Ministerpräsidenten
von Nordrhein-Westfalen, Wolfgang Clement, die neue Shell Solarzellenfabrik
in Gelsenkirchen. Die Solarfabrik, die im November 1999 eingeweiht wurde,
ist die modernste und zugleich eine der größten Anlagen ihrer
Art. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf über 50 Millionen Mark.
Das Projekt wurde gefördert vom Bund und dem Land Nordrhein-Westfalen.
Treibende Kraft für die Zusammenarbeit zwischen der Landesregierung
und Shell Solar ist die Landesinitative für Zukunftsenergien NRW,
Düsseldorf. Die Solarzellenfabrik ist Teil des Geschäftsbereichs
für Erneuerbare Energien der Royal Dutch/Shell Gruppe. In diesem Geschäftsbereich
hat das Unternehmen seine Aktivitäten auf den Gebieten Solarenergie,
Biomasse, Windenergie und Forstwirtschaft zusammengefasst. (iwr)
17:45 Uhr
Bewag und repas AEG entwickeln
neue Software für den Strommarkt
Die Bewag hat zusammen mit
dem mittelständischen Software- und Systemhaus repas AEG das Softwareprodukt
RESY®-TransIT entwickelt, das die Organisation und Abrechnung von Durchleitungen
durch die Netze automatisiert und stark vereinfacht. Die Software richtet
sich insbesondere an Stromhändler, die auf der Grundlage des Bedarfs
einzelner Kunden Kraftwerksleistung bestellen, aber auch Strom von anderen
Händlern einkaufen. (iwr)
17:31 Uhr
VDEW: Stromabsatz stagnierte
im Jahr 1999
Die Vereinigung Deutscher
Elektrizitätswerke (VDEW), Frankfurt a.M., teilte heute mit, dass
der Stromabsatz 1999 um rund 460 Milliarden Kilowattstunden und damit um
0,2% geringer ausfiel als im Vorjahr. Diese Senkung ist auf den infolge
der milderen Witterung niedrigeren Stromverbauch der Haushalts- und Gewerbekunden
zurückzuführen.Der Stromabsatz an die Industrie stieg hingegen
leicht an. (iwr)
16:40 Uhr
EU-Kommission will Teil
der deutschen Ökosteuer-Pläne stoppen
Die EU-Kommission will nach
einem Bericht der Süddeutschen Zeitung (SZ) (Samstagsausgabe) einen
Teil der deutschen Ökosteuer-Pläne stoppen. Unter Berufung auf
ein Schreiben der Kommission berichtete die SZ, dass die Behörde in
Brüssel keine zehnjährige Steuerbefreiung für hocheffiziente
Gaskraftwerke dulden wird. Die Grünen wollen umweltfreundliche Gas-
und Dampf-Kraftwerke von der Mineralölsteuer befreien, um sie dem
Strom aus Kohle und Kernkraft gleichzustellen. Nach Protesten der SPD wurde
die Steuerbefreiung auf Kraftwerke mit einem Wirkungsgrad von mehr als
57,5% und mit einem Errichtungsdatum vor April 2003 beschränkt. Laut
SZ reicht diese Einschränkung der Kommission jedoch nicht aus. (iwr)
28/01/00
10:30 Uhr
Atomrechts-Vorschriften
zum Strahlenschutz ändern
Mit dem Ziel, die atomrechtlichen
Vorschriften für die Umsetzung von Euratom-Richtlinien zum Strahlenschutz
zu ändern, hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf vorgelegt.
Geändert werden damit das Atomgesetz, das Gesetz über die Errichtung
eines Bundesamtes für Strahlenschutz und die atomrechtliche Kostenverordnung.
Die Bundesregierung erläutert in ihrer Initiative, die Richtlinie
des Rates zur Europäischen Atombehörde vom Mai 1996 zur Festlegung
der grundlegenden Sicherheitsnormen für den Schutz der Gesundheit
der Arbeitskräfte und der Bevölkerung gegen die Gefahren durch
ionisierende Strahlungen und die Richtlinie vom Juli 1997 über den
Gesundheitsschutz von Personen gegen die Gefahren ionisierender Strahlungen
bei medizinische Exposition müssten jeweils bis zum Mai 2000 in innerstaatliches
Recht umgesetzt werden. Zur Umsetzung unterhalb des Atomgesetzes auf Verordnungsebene,
so die Regierung weiter, seien neue gesetzliche Ermächtigungen erforderlich.
Zudem seien behördliche Zuständigkeiten im Atomgesetz zu regeln.
Darüber hinaus sollen im Atomgesetz und im Gesetz über die Errichtung
eines Bundesamtes für Strahlenschutz die Voraussetzungen für
weitere Kostenerhebungen geschaffen werden. (iwr)
10:26 Uhr
Über Ausstieg aus
der Atomwirtschaft berichten
Auf den im Koalitionsvertrag
festgelegten "unumkehrbaren" und "entschädigungslosen" Ausstieg aus
der Kernenergie verweist die F.D.P. in einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung.
Sie will damit in Erfahrung bringen, ob die Verfassungsressorts der Bundesregierung
geprüft haben, ob und gegebenenfalls unter welchen Voraussetzungen
ein Atomausstiegsgesetz mit der Zielsetzung, die in Deutschland arbeitenden
Kernkraftwerke durch gesetzliche Anordnung außer Betrieb zu nehmen,
mit den Vorgaben des Grundgesetzes vereinbar sind. Die Fraktion will auch
erfahren, ob verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Rechtswirksamkeit
eines "allfälligen Ausstiegsgesetzes" maßgeblich für die
von der Bundesregierung beabsichtigte Konsenslösungen sind. Gesagt
werden soll ferner, auf welche Weise die Bundesregierung sicherstellen
wird, dass die mit der Energiewirtschaft zu treffende Vereinbarung rechtliche
Bindungswirkung innerhalb der 14. Legislaturperiode und darüber hinaus
entfaltet. (iwr)
10:19 Uhr
Ulrich Wendt und Jochen
Adenau in die Geschäftsführung der EnBW Energie-Vertriebsgesellschaft
mbH berufen
Die EnBW Energie-Vertriebsgesellschaft
mbH wird im März durch zwei neue Geschäftsführer verstärkt:
Der bisherige Leiter der EnBW Niederlassung Berlin, Ulrich Wendt (54),
übernimmt die Aufgabe der Gestaltung der Partnerschaften mit kommunalen
und anderen öffentlichen Partnern und Kunden der EnBW sowie die Verantwortung
für kaufmännische Angelegenheiten. Jochen Adenau (41), bislang
Leiter des Bereichs Controlling, DV-Koordination und Organisation der Vorwerk
Deutschland Stiftung & Co. KG (Wuppertal) wird Geschäftsführer
mit der Schwerpunktaufgabe Prozeßoptimierung/Organisation. Wendt
und Adenau werden gleichzeitig auch zu Mitgliedern der Geschäftsführung
des EnBW Tochterunternehmens Yello Strom GmbH berufen. Dies berichtet die
EnBW Energie Baden-Württemberg AG in einer am Donnerstag in Karlsruhe
veröffentlichten Mitteilung. Dr. Kurt Lillich, bislang Mitglied der
Geschäftsführung EnBW Energie-Vertriebsgesellschaft, kehrt in
die Holding des EnBW Konzerns zurück. Dr. Lillich wird sich künftig
vor allem der Pflege der Beziehungen zwischen der EnBW und den öffentlich-rechtlichen
Körperschaften widmen. Michael Zerr und Marco Demuth bleiben Geschäftsführer
der beiden EnBW Tochterunternehmen Energie-Vertriebsgesellschaft und Yello
Strom GmbH. (iwr)
09:23 Uhr
Studie "Klimaschutz durch
Nutzung erneuerbarer Energien" abrufbar
Die am letzten Dienstag
von Umweltminister Trittin der Öffentlichkeit vorgestellte Studie
"Klimaschutz durch Nutzung erneuerbarer Energien" ist ab sofort beim IWR
abrufbar. Weiter...
09:20 Uhr
VKU drängt auf Regelung
für umweltfreundliche Kraft-Wärme-Kopplung
Nach eigenen Angaben haben
die Vorsitzenden der VKU-Landesgruppen in den neuen Bundesländern
heute bei einem Treffen in Berlin die Bundesregierung und das Bundeswirtschaftsministerium
nachdrücklich aufgefordert, die zugesagte Soforthilfe für die
Kraft-Wärme-Kopplung umzusetzen. Insbesondere in den neuen Ländern
stünden hochmoderne, umweltfreundliche KWK-Anlagen, die durch hohe
Investitionen in Fernwärmenetze und hohe Kapitalkosten von den niedrigen
Preisen aus abgeschriebenen Kohle- und Kernkraftwerken bedroht würden.
Längerfristig reicht nach Ansicht des VKU aber die Soforthilfe durch
den Bund nicht aus, weshalb seitens des VKU auf lange Sichte eine Quotenregelung
für KWK-Strom vorgeschlagen wird. (iwr)
27/01/00
10:53 Uhr
Verbraucherschützer
und Greenpeace: Schluss mit "Wechselentgelten" und Barrieren für regenerative
Energien!
Privaten Verbrauchern werden
noch immer Steine in den Weg gelegt, wenn sie den Stromversorger wechseln
wollen. Zusätzliche "Wechselentgelte", fehlende Transparenz und überhöhte
Preise für die Stromdurchleitung lähmen den Wettbewerb, kritisieren
die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände (AgV) gemeinsam mit
Greenpeace. "Wechselentgelte" seien Gebühren, die Netzbetreiber von
ihren Kunden einfordern, die zu einem neuen Stromanbieter wechseln wollen.
Die Leittragenden seien neue Anbieter von umweltfreundlichem Strom und
die wechselwilligen Verbraucher. Derzeit verlangten nach AgV- und Greenpeace-Angaben
beispielsweise die Stadtwerke Münster ein "Abrechnungsentgelt pro
Wechselfall" von 116 DM und die Stadtwerke Neuburg a.d. Donau kassieren
für jede Abnahmestelle eine "Verwaltungspauschale" von 150 DM. Hierfür
gebe es nach Auffassung von Greenpeace und der AgV keinerlei Berechtigung:
Sämtliche "Wechselkosten" sind bereits durch den Verrechnungspreis
und den Durchleitungsentgelten abgegolten. Die traditionellen Versorger
versuchten offensichtlich, sich neue Einnahmequellen zu erschließen
und Verbraucher von einem Wechsel abzuschrecken. Die Veröffentlichung
der Preise für die Stromdurchleitung darf nicht länger hinausgeschoben
werden, verlangen Greenpeace und die AgV. Die in der Verbändevereinbarung
dafür vorgesehene Zeitspanne bis Ende Juni diesen Jahres sei entschieden
zu lang und verzögere den Wettbewerb weiter. Bei bereits veröffentlichten
Preisen habe Greenpeace Spannen zwischen 9 und 18 Pfennig je Kilowattstunde
ermittelt. Solche Preise seien nach wie vor überhöht, sie behinderten
den Handel mit Strom insbesondere die Vermarktung von umweltfreundlichen
Energien. Wenn dazu noch weitere Kosten kämen, wie bei den Stadtwerken
Münster ein "Kontoführungsentgelt für Datenaufbereitung
und Händlerbilanzierung" pro Händler in Höhe von jährlich
1740 DM, dann hätten kleine Stromanbieter und Newcomer keine Chancen.
Die AgV und Greenpeace fordern die Stromwirtschaft auf, die aufgestellten
Barrieren aus dem Weg zu räumen: Die "Wechselkosten" müssten
sofort vom Tisch. Die Durchleitungspreise müssten rasch - spätestens
bis Ende März - veröffentlicht werden und ihre Kalkulation müsse
offen gelegt werden. Die Durchleitungspreise dürften den Wettbewerb
nicht erschweren und auch die Vermarktung regenerativer Energien nicht
behindern. Wenn hier keine Abhilfe geschaffen werde, müsse die Bundesregierung
den Netzzugang gesetzlich regeln. (iwr)
10:05 Uhr
Geteiltes Echo auf Atommülltransporte
Während der Präsident
des Deutschen Atomforums Majewski die fünf Transportgenehmigungen
für Atommüll als ein "positives Signal" wertet, verurteilen die
Naturschutzverbände Naturschutzbund (NABU), Bund für Umwelt und
Naturschutz Deutschland (BUND) und Greenpeace die erneuten CASTOR-Transporte
scharf. Für den NABU bestehen nach wie vor erhebliche Zweifel an der
Sicherheit der CASTOR-Transporte. Der Bundesgeschäftsführer des
BUND, Dr. Gerhard Timm, bezeichnete die Genehmigung von CASTOR-Transporten
wenige Tage vor der nächsten Atomkonsensrunde als "Zeichen der Kapitulation
der Bundesregierung vor der Atomindustrie". Im Gegensatz zu den Aussagen
der Betreiber der Atomkraftwerke halte der BUND die Transportbehälter
für den hochradioaktiven Müll weiterhin für nicht sicher.
Auch Greenpeace kritisiert die Entscheidung von Bundesumweltminister Trittin,
ab sofort wieder neue Atomtransporte zu genehmigen. Die Atomkraftwerke
Biblis, Neckarwestheim und Philippsburg werden vermutlich als erste ihre
hochradioaktiven Abfaelle in das Zwischenlager in Ahaus transportieren.
Damit setze sich die gefaehrliche Atommuellspirale wieder in Gang, bevor
die Ursachen fuer die verstrahlten Castoren ausreichend untersucht würden.
(iwr)
09:55 Uhr
Veba-Chef: Strompreise
steigen im nächsten Jahr
Bereits im nächsten
Jahr werden die Strompreise nach Meinung von Veba-Chef Ulrich Hartmann
wieder anziehen. In einem Interview mit der neuen Anleger-Zeitschrift "Telebörse"
gab sich Hartmann davon überzeugt, daß sich der Markt bis Ende
dieses Jahres konsolidiert habe. Nach der Fusion mit der Viag plane der
neue Konzern weitere Expansionen im Energiesektor. Von großem Interesse
seien Skandinavien, die Benelux-Länder, aber auch die östlichen
Nachbarn. In Italien müsse man noch abwarten, Frankreich sei noch
sehr verschlossen. (iwr)
26/01/00
11:33 Uhr
Kunden wollen mehr als
nur billigen Strom
Für die Leverkusener
Haushaltskunden spielen bei dem Thema Stromversorgung nicht nur günstige
Preise eine Rolle. Ebenso bekundet ein großer Teil der Haushalte
ein sehr hohes Interesse an attraktiven Service- und Dienstleistungsangeboten
mit entsprechender Sicherheitsgarantie für die Versorgung. Dies belegt
eine repräsentative Marktforschungsstudie, die im Auftrag der Energieversorgung
Leverkusen GmbH (EVL) erfolgte. Auf dieser Grundlage bietet die EVL ab
dem 1. Februar 2000 neue Stromangebote an: das Rundum-Sorglos-Paket "EVL-comfortPRIVAT"
mit umfangreichen Dienstleistungen, das alle Kunden im Allgemeinen Tarif
automatisch erhalten und EVL-regioPRIVAT mit Strom zu Festpreisen mit reduziertem
Service. Entsprechend den Angeobten für Privatkunden bietet die EVL
ebenfalls zum 1. Februar für Gewerbekunden den EVL-comfortBUSINESS
und EVL-regioBUSINESS an. Weitere Informationen gibt es bei der EVLserviceline
unter der Telefonnummer 0180 2 345 345. (iwr)
08:50 Uhr
Erste "Grüner Strom
Label"-Zertifikate vergeben
Als bundesweite erste Stromanbieter
haben die Naturstrom AG Düsseldorf und die ASEW Energie- und Umweltservice
GmbH & Co KG Köln - ein Zusammenschluss von bisher 18 Stadtwerken
mit Ökostromangeboten - das "Grüner Strom Label" erhalten. Durchgeführt
hat die Zertifizierung das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung
Baden-Württemberg im Auftrag des Grüner Strom Label e.V. Das
neue Grüne Strom Label garantiert, dass der Mehrpreis, den Anbieter
von Grünem Strom erheben, für den Ausbau der Stromerzeugung aus
erneuerbaren Energien - d.h. im wesentlichen aus Windkraft, Biomasse, Photovoltaik,
kleinen Wasserkraftwerken und geothermischen Anlagen - verwendet wird.
Das Label wird in zwei Versionen erteilt: in Gold für ausschließlich
aus erneuerbaren Quellen stammenden Strom, und in Silber für Strom,
dem maximal die Hälfte Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung beigemischt
wird. In beiden Fällen muß mindestens ein Prozent des Grünen
Stroms aus der zur Zeit noch besonders teuren, aber zukunftsfähigen
Photovoltaik erzeugt werden. Aus fester Biomasse erzeugter Strom wird ausgeschlossen,
wenn es sich um nicht naturbelassene Bioabfälle handelt oder um Biomasse,
die nicht den Kriterien des ökologischen Anbaus entspricht. Strom
aus großen Wasserkraftwerken (mit über 10 Megawatt elektrischer
Kapazität) wird nicht als Grüner Strom anerkannt, damit der Ökostrommarkt
nicht mit konventionellem Wasserkraftstrom überschwemmt wird. Das
Grüne Strom Label können Lieferanten erhalten, die Grünen
Strom an Endkunden verkaufen und Anbieter, die von Endkunden auf deren
konventionellen Strombezug Abgaben erheben, um sie in regenerative Energieanlagen
zu investieren. Zertifizierte Anbieter sind autorisiert, auch ihren Kunden
Grüne Strom Label zu erteilen, wenn diese vollständig (im Fall
gewerblicher Betriebe zu mindestens 25%) Grünen Strom beziehen. Unregelmäßigkeiten
können zum Entzug des Labels führen. Um eine mehrfache Vermarktung
von Grünem Strom zu unterbinden, werden die Herkunftsnachweise ins
Internet gestellt. (iwr)
25/01/00
17:26 Uhr
UBA-Studie "Klimaschutz
durch Nutzung erneuerbarer Energien" vorgestellt
In Berlin ist heute die
unter Mitwirkung des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien
(IWR) erarbeitete Studie "Klimaschutz durch Nutzung erneuerbarer Energien"
von Bundesumweltminister Jürgen Trittin und dem Präsidenten des
Umweltbundesamtes, Dr. Andreas Troge, vorgestellt worden. Die Studie postuliert,
dass die seitens des Bundesumweltministeriums angestrebte Verdoppelung
des Anteils erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2010 und der Ausbau auf
50% bis zum Jahr 2050 erreicht werden können. Neben dem Internationalen
Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) waren das Deutsche Zentrum
für Luft- und Raumfahrt (DLR) (Projektleitung), das Wuppertal Institut
(WI), das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff -Forschung (ZSW)
und das Forum für Zukunftsenergien an der Erarbeitung der Studie beteiligt.
Im Internet ist die Studie unter http://www.bmu.de
abrufbar. Des weiteren kann eine Kurzfassung der Studie beim Bundesumweltministerium,
Referat Öffentlichkeitsarbeit, 11055 Berlin, Tel.: 01888/305-2157
bzw. -2158, Fax: 01888/305-2044 bezogen werden. (iwr)
17:08 Uhr
EWMR bietet zum Strom
die Unterhaltung gleich dazu
Strom und Unterhaltung gehören
bei der Energie- und Wasserversorgung Mittleres Ruhrgebiet GmbH (EWMR)
jetzt zusammen. Die Dachgesellschaft der Stadtwerke Bochum, Herne und Witten
packt ihren Kunden ganz individuelle "Strompakete". Neben dem Allgemeinen
Tarif kann der Kunde unter vier Produkten wählen, die seinen Lebensgewohnheiten
gerecht werden sollen. So wird zum Beispiel beim "rewirfamilien"-Tarif
der Strom je Kind um einen Pfennig je kWh billiger. Zur Kundenkarte gibt's
den Preisnachlass im Kino und günstigen Nachhilfeunterricht gleich
dazu. Beim Seniorentarif wird neben Strom auch die Theater-Gala zum Sonderpreis
und Renovierungs-Service dazugeliefert. Zusätzlich kann der Kunde
seinen Anteil an Ökostrom dem normalen Strommix selbst beimischen.
(iwr)
17:00 Uhr
RWE Energie AG akzeptiert
einstweilige Verfügung auf Antrag der NaturEnergie AG
Die RWE Energie AG darf
sich in ihrer Werbung nicht mehr als Europas kundenstärkster Ökostromversorger
bezeichnen. Der Essener Energiekonzern hat nach Angaben der NaturEnergie
AG die einstweilige Verfügung des Landgerichts Freiburg akzeptiert,
die auf Antrag der NaturEnergie AG am 21. Dezember 1999 erlassen worden
war. Das Landgericht hatte die RWE-Werbung als wettbewerbswidrig eingestuft.
Die NaturEnergie AG sieht sich mit mehr als 142.000 Kunden für die
Marke NaturEnergie Silber als Marktführer der Ökostrom-Anbieter
in Deutschland. Seit 1.1.2000
bietet die NaturEnergie
AG ihren Ökostrom bundesweit an. (iwr)
10:24 Uhr
Positive Kernenergiebilanz
der deutschen Atomkraftwerke
Aus der gestern vom Deutschen
Atomforum in Berlin veröffentlichten Kernenergiebilanz 1999 geht hervor,
dass die Kernkraftwerke in Deutschland im Jahr 1999 mit der Lieferung
von 169,7 Mrd. kWh Strom (1998: 161,7 Mrd. kWh) ein sehr positives Ergebnis
erzielt haben. Damit wurde das bisher beste Jahresergebnis von 1997 mit
170,4 Mrd. kWh nur knapp verfehlt. (iwr)
08:50 Uhr
Kernenergie: Energiepolitische
Gespensterdebatte
Dr. Werner Müller,
Bundesminister für Wirtschaft und Technologie betonte auf der 7. Handelsblatt
Jahrestagung Energiewirtschaft in Berlin (18.-20.1. 2000) die Rolle der
Politik auch in ökonomischen Fragen; so falle dem Staat beispielsweise
die Regelung über Stromeinspeisung und die ostdeutsche Braunkohle
zu. Die Branche könne diese Probleme nicht aus eigener Kraft regeln.
Die Verbändevereinbarung zeige aber als positiver Beweis, dass es
andererseits im Bereich des Netzzugangs auch ohne staatliche Regulierung
gehe. Eine große Bedeutung maß Müller auch der europäischen
Dimension der Energiemärkte bei. Aber auch hier seien Regeln für
eine grenzüberschreitende Nutzung der Netze nötig. Wichtig sei,
dass eine Öffnung nicht einseitig verlaufen darf, wenn ein EU-weiter
Strommarkt geschaffen werden soll. Thema war auch die Neustrukturierung
ostdeutscher Stromwirtschaft: Statt Versorger und Versorgte solle vielmehr
von Dienstleistern und Kunden gesprochen werden, meinte Müller. Die
Debatte über Kernenergie bezeichnete Müller als eine energiepolitische
Gespensterdebatte. Seit 1980 sei kein neues Kernkraftwerk mehr bestellt
und auch keines mehr geplant worden und dies sei seines Wissens auch in
keinem anderen westeuropäischen Land passiert. Die vordringliche Aufgabe
sei daher, beim Thema Entsorgung zu einem vernünftigen Konzept zu
gelangen. Zum Thema Kernenergie stellte Müller klar: "Die Bundesregierung
hat sich gegen die Kernenergie als Zukunftsenergie entschieden."
Erneuerbare Energien sollen gefördert werden: alle erneuerbaren Energien
werden in das Energiewirtschaftsgesetz mit aufgenommen. In diesem Sinne
werde er den Energiedialog auch weiterführen. Müller zeigte sich
zuversichtlich, dass im Sommer diesen Jahres ein weitgehend abgestimmtes
Energiekonzept vorliegen wird. (iwr)
24/01/00
11:25 Uhr
VEA: Kunden sollen Zeche
zahlen
Der Bundesverband der Energie-Abnehmer
e.V. (VEA), Hannover, kritisiert, dass einige Stromlieferanten den privaten
Haushalten die Kosten für einen Anbieterwechsel in Rechnung stellen
wollen. Die kommunalen Versorger erfänden immer wieder neue Maßnahmen,
um die privaten Kunden von einem Lieferantenwechsel abzuhalten. Zwar profitierten
alle Stromkunden von sinkenden Preisen, zu einem funktionierenden Wettbewerb
gehöre aber ebenso die Möglichkeit, den Anbieter tatsächlich
frei zu wählen. Der Verband unterstütze die Einschätzung
des Wirtschaftsministeriums, dass die zusätzliche Gebühr unzulässig
sei. (iwr)
11:16 Uhr
Öko-Stromproduktion
deutlich gestiegen
In Deutschland wurden 1999
von Stromversorgern und privaten Anlagenbetreibern 5,9 (1998: 5,2) Prozent
des Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugt. Die Stromproduktion aus Wasser,
Wind, Biomasse, Müll und Photovoltaik stieg um 13 Prozent auf 28,7
(1998: 25,3) Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh). Das meldet die Vereinigung
Deutscher Elektrizitätswerke (VDEW), Frankfurt am Main, nach ersten
Schätzungen. Wichtigste Ursachen des Zuwachses seien ein überdurchschnittliches
Wasserjahr und der nach wie vor starke Ausbau der Windkraft gewesen, bei
einem allerdings schwachen Windjahr. Die Wasserkraft war auch 1999 die
wichtigste erneuerbare Energiequelle in Deutschland: In Wasserkraftwerken
wurden 19,5 (17,3) Mrd. kWh Strom erzeugt. Auf dem zweiten Rang lag laut
VDEW erneut die Windkraft mit einer Stromproduktion von 5,4 (4,5) Mrd.
kWh. Aus Biomasse und Müllkraftwerken stammten 3,8 (3,5) Mrd. kWh.
Die Stromeinspeisung aus Photovoltaikanlagen stieg nach Einschätzung
des Spitzenverbandes auf 0,03 (0,02) Mrd. kWh. (iwr)
11:03 Uhr
Zeus Strom AG: Internetauftritt
eingestellt?
Die Zeus Strom AG ist unter
der bislang angegebenen Internetadresse http://www.zeus-strom.de nicht
mehr erreichbar.
Auch der Internetauftritt
unter der ehemaligen Adresse http://www.zeusag.de ist offensichtlich eingestellt
worden (Stand: 24.01.2000). (iwr)
10:47 Uhr
Knapp 50 Prozent der
Haushalte haben sich für MainovaPlus entschieden
Mehr als 52.000 Haushalte,
die von dem Frankfurter Versorgungsunternehmen Mainova AG mit Strom
beliefert werden, haben sich nach Angaben der Mainova AG bereits für
die Sondervereinbarung "MainovaPlus" und damit für eine niedrigere
Stromrechnung entschieden. In der Zeit von Mitte Oktober bis Ende November
letzten Jahres hatte die Mainova AG rund 110.000 Kunden schriftlich über
das seit dem 1. Oktober 1999 geltende neue Preismodell informiert. Dabei
war der Abschluss einer Sondervereinbarung all jenen angeboten worden,
deren Jahresverbrauch zuletzt 2.000 kWh und mehr betrug. (iwr)
22/01/00
IWR-Stromtarifrechner
beim Nachrichtensender n-tv
Der Nachrichtensender n-tv
bringt heute um 18.15 Uhr in seiner Reihe "Geld" einen Beitrag mit Informationen
rund um das Thema Strom. Der IWR-Stromtarifrechner wird in dieser Sendung
ebenfalls vorgestellt. Am Sonntag wird dieser Beitrag um 12.15 Uhr wiederholt.
(iwr)
21/01/00
17:42 Uhr
Frankreich will in den
Emissionsrechtshandel einsteigen
Die französosche Regierung
plädiert nach einem Bericht des Handelsblatts nicht nur für ein
europaweites Tempolimit, sondern will auch die Einführung eines EU-Marktes
für Emmissionszertifikates. Dies gehe aus einem 96 Punkte umfassenden
Klimaschutzprogramm hervor, das Premierminister Jospin vorgelegt habe.
Der Handel mit Kohlendioxidzertifikaten solle ab dem Jahr 2008 in ein internationales
Klimaschutzprogramm überführt werden. Die endgültige Entscheidung
über einen Handel mit Emmissionsrechten in Frankreich soll bereits
heute in Paris fallen, so das Handelsblatt. (iwr)
10:53 Uhr
Umweltbewußtsein
der Gütersloher Bevölkerung verdient Beachtung
Die nicht einmal 100.000
Gütersloher Einwohner haben bis zum 10.1.00 bereits über 440.000
kWh Ökostrom bei Ihren Stadtwerken bestellt. Der Strom werde aus eigens
zu diesem Zweck aufgestellten Windenergieanlagen bezogen. (iwr)
20/01/00
15:37 Uhr
ares übernimmt die
Belieferung der VOSSnet - Kunden
Die ares strom direkt GmbH,
ein Unternehmen der ares Energie AG, wird zukünftig als Generallieferant
für die Vossnet-Stromkunden auftreten. Dies gab die ares Energie AG
soeben bekannt. Ares liefere schon seit August 1999 Strom an Kunden in
ganz Deutschland. VOSSnet selbst habe die Durchleitungsverhandlungen mit
den Netzbetreibern bis dato nicht zum Abschluß bringen können
(s. auch das IWR-Interview mit
Staatsanwalt Dr. Baumgarte). "Da wir aus eigener Erfahrung wissen, mit
welchen finanziellen Forderungen junge Stromanbieter für die Netzdurchleitung
durch die immer noch starre, monopolistische Haltung der Netzbetreiber
konfrontiert werden, haben wir uns entschlossen, VOSSnet bei der Erfüllung
seiner Lieferverpflichtungen zu unterstützen und kurzfristig als Lieferant
für VOSSnet zu fungieren", so Andreas Rose, Vorstandsvorsitzende der
ares Energie AG. Rose weiter: "Wir sind der Auffassung, daß der Zusammenbruch
eines der neuen Stromanbieter verhindert werden muß, da dies zweifelsohne
den gesamten Prozeß der Liberalisierung des Strommarktes in Deutschland
nicht nur stören, sondern erheblich zurückwerfen würde".
(iwr)
13:37 Uhr
Der Fall VOSSnet - Die
aktuellsten Entwicklungen
Zum Stand des Ermittlungsverfahrens
gegen den Bremer Stromanbieter VOSSnet lesen Sie hier
unser Interview mit dem zuständigen Bremer Staatsanwalt Dr. Baumgarte.
(iwr)
12:06 Uhr
Fortum erwirbt Energieversorgungsunternehmen
in Estland
Die Fortum Corp. aus Finnland
hat mehrheitlich die Anteile von Viimsi Elckter AS, einem Energieversorgungungsunternehmen
in der Nähe von Reval, Estland, erworben. Nach Angaben von Fortum
haben mehr als 75% der Anteilseigner von Viimsi Elckter AS ihre Anteile
an Fortum's Tochtergesellschaft in Estland, IVO Energia AS, verkauft. Viimsi
Elekter AS hat 1998 insgesamt 51 Gigawatt-Stunden Strom an mehr als 4.200
Privatkunden und 180 klein- und mittelständische Unternehmen verkauft.
(iwr)
20/01/00
15:37 Uhr
ares übernimmt die
Belieferung der VOSSnet - Kunden
Die ares strom direkt GmbH,
ein Unternehmen der ares Energie AG, wird zukünftig als Generallieferant
für die Vossnet-Stromkunden auftreten. Dies gab die ares Energie AG
soeben bekannt. Ares liefere schon seit August 1999 Strom an Kunden in
ganz Deutschland. VOSSnet selbst habe die Durchleitungsverhandlungen mit
den Netzbetreibern bis dato nicht zum Abschluß bringen können
(s. auch das IWR-Interview mit
Staatsanwalt Dr. Baumgarte). "Da wir aus eigener Erfahrung wissen, mit
welchen finanziellen Forderungen junge Stromanbieter für die Netzdurchleitung
durch die immer noch starre, monopolistische Haltung der Netzbetreiber
konfrontiert werden, haben wir uns entschlossen, VOSSnet bei der Erfüllung
seiner Lieferverpflichtungen zu unterstützen und kurzfristig als Lieferant
für VOSSnet zu fungieren", so Andreas Rose, Vorstandsvorsitzende der
ares Energie AG. Rose weiter: "Wir sind der Auffassung, daß der Zusammenbruch
eines der neuen Stromanbieter verhindert werden muß, da dies zweifelsohne
den gesamten Prozeß der Liberalisierung des Strommarktes in Deutschland
nicht nur stören, sondern erheblich zurückwerfen würde".
(iwr)
13:37 Uhr
Der Fall VOSSnet - Die
aktuellsten Entwicklungen
Zum Stand des Ermittlungsverfahrens
gegen den Bremer Stromanbieter VOSSnet lesen Sie hier
unser Interview mit dem zuständigen Bremer Staatsanwalt Dr. Baumgarte.
(iwr)
12:06 Uhr
Fortum erwirbt Energieversorgungsunternehmen
in Estland
Die Fortum Corp. aus Finnland
hat mehrheitlich die Anteile von Viimsi Elckter AS, einem Energieversorgungungsunternehmen
in der Nähe von Reval, Estland, erworben. Nach Angaben von Fortum
haben mehr als 75% der Anteilseigner von Viimsi Elckter AS ihre Anteile
an Fortum's Tochtergesellschaft in Estland, IVO Energia AS, verkauft. Viimsi
Elekter AS hat 1998 insgesamt 51 Gigawatt-Stunden Strom an mehr als 4.200
Privatkunden und 180 klein- und mittelständische Unternehmen verkauft.
(iwr)
09:18 Uhr
Wirtschaftsminister Müller:
Kernenergie keine Zukunftsenergie
Dr. Werner Müller,
Bundesminister für Wirtschaft und Technologie betonte gestern auf
der 7. Handelsblatt Jahrestagung die Rolle der Politik auch in ökonomischen
Fragen; so falle dem Staat beispielsweise die Regelung über
Stromeinspeisung und die ostdeutsche Braunkohle zu. Die Branche könne
diese Probleme nicht aus eigener Kraft regeln. Die Verbändevereinbarung
zeige aber als positiver Beweis, dass es andererseits im Bereich des Netzzugangs
auch ohne staatliche Regulierung gehe. Eine große Bedeutung maß
Müller auch der europäischen Dimension der Energiemärkte
bei. Aber auch hier seien Regeln für eine grenzüberschreitende
Nutzung der Netze nötig. Wichtig sei, dass eine Öffnung nicht
einseitig verlaufen darf, wenn ein EU-weiter Strommarkt geschaffen werden
soll.
Die Debatte über Kernenergie
bezeichnete Müller als eine energiepolitische Gespensterdebatte. Seit
1980 sei kein neues Kernkraftwerk mehr bestellt und auch keines mehr geplant
worden und dies sei seines Wissens auch in keinem anderen westeuropäischen
Land passiert. Die vordringliche Aufgabe sei daher, beim Thema Entsorgung
zu einem vernünftigen Konzept zu gelangen. Zum Thema Kernenergie stellte
Müller klar: "Die Bundesregierung hat sich gegen die Kernenergie als
Zukunftsenergie entschieden." Erneuerbare Energien sollen gefördert
werden: alle erneuerbaren Energien werden in das Energiewirtschaftsgesetz
mit aufgenommen. In diesem Sinne werde er den Energiedialog auch weiterführen.(iwr)
08:53 Uhr
Kund(inn)enansturm bei
Stadtwerken Münster
Dauerbesetzte Telefonleitungen,
Kundenschlangen im Service-Center und überlaufende Anrufbeantworter
- so sah es in den letzten Tagen bei den Stadtwerken Münster aus.
Die Stadtwerke Münster entschuldigen sich und bitten, dass die Kund(inn)en
am Donnerstag/Freitag vorbeischauen oder bis 18.00 Uhr anrufen, damit sich
die massiven Nachfragen etwas entzerren. Zudem sind von den rund 140.000
angeschriebenen Kund(inn)en ca. 4.000 doppelt angeschrieben worden. Diese
Kund(inn)en brauchen sich nicht weiter zu kümmern, wenn sie sich schon
nach dem ersten Anschreiben für ein Preismodell entschieden haben.
Bis dato haben bereits rund 8.700 Kunden eines der Modelle angenommen.
Die Stadtwerke Münster weisen ferner darauf hin, dass der neue Tarif
rückwirkend bis Ende Januar gilt und dass das personell verstärkte
Beratungsteam im Service-Center von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00
für die Kund(inn)en da ist. (iwr)
19/01/00
11:33 Uhr
Vertrag zum Verkauf der
Landesanteile an der EnBW unterzeichnet
Ministerpräsident Erwin
Teufel, Finanzminister Gerhard Stratthaus und der Finanzvorstand der Electricité
de France (EdF), Jacques Chauvin, haben soeben in Stuttgart den Kaufvertrag
zur Übernahme der Landesanteile an der Energie Baden-Württemberg
(EnBW) unterzeichnet. "Mit dem Verkauf der Landesanteile an die EdF und
der damit verbundenen Neustrukturierung und Ausrichtung des baden-württembergischen
Energieversorgungsunternehmens EnBW ist das zentrale landespolitische Vorhaben
dieser Legislaturperiode erfolgreich zum Abschluss gebracht worden.", so
Teufel. Den vereinbarten Kaufpreis von 4,7 Mrd. DM bezeichnete der Regierungschef
als angemessen. Für das Land sei dieser Beitrag sogar ein sehr gutes
Ergebnis. Der Vertrag könne in ca. 6 Monaten wirksam werden, wenn
nach Auffassung von Experten die kartellrechtliche Genehmigung vorliege.
Mit Blick auf den Wettbewerb auf dem deutschen Energiemarkt sei die Verbindung
der EnBW mit der EdF eine außerordentliche gute Lösung, unterstrich
Teufel. Zusammen mit der EdF sei die EnBW eine starke dritte Kraft auf
dem deutschen Energiemarkt. (iwr)
10:48 Uhr
Erstes Atomkraftwerk
in der Türkei "atomare Zeitbombe"?
Greenpeace hat Bundesaußenminister
Joschka Fischer aufgefordert, dem geplanten Bau des Atomkraftwerks Akkuyu
an der türkischen Mittelmeerküste eine klare Absage zu erteilen,
bevor in der Türkei Ende Januar eine endgültige Entscheidung
fällt. Für ein solches Risikoprojekt dürfe es von der deutschen
Bundesregierung keinerlei finanzielle Unterstützung geben. Der stellvertretende
umweltpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Horst Kubatschka
habe den Bau des ersten türkischen Atomkraftwerkes in einem erdbebengefährdeten
Gebiet als "atomare Zeitbombe" bezeichnet und sei überzeugt, dass
die Bundesregierung für den Bau keine Hermes-Bürgschaften bewilligen
werde. Siemens mache sich Hoffnung auf den Auftrag, den Akkuyu-Meiler zu
bauen und dafür Hermes-Bürgschaften zu erhalten, über deren
Bewilligung Außenminister Fischer mitentscheidet. (iwr)
10:38 Uhr
Kooperationen als Strategie
im Wettbewerb
"In keinem anderen Land
der Europäischen Union hat sich der Strom-Wettbewerb so schnell und
kraftvoll entfaltet wie in Deutschland. Die deutschen Stromversorger können
die Chancen des Strommarktes nutzen und seine Risiken vermindern, indem
sie ihre Konkurrenzfähigkeit steigern, auf Kundenbindung und Markenbildung
setzen sowie ihr Unternehmen auf neue Produkte und Märkte ausrichten."
Das erklärte Dr. Heinz Klinger, Präsident der Vereinigung Deutscher
Elektrizitätswerke (VDEW), Frankfurt am Main, auf der 7. Handelsblatt-Jahrestagung
Energiewirtschaft 2000 in Berlin. Immer mehr Stromversorger versuchten,
diese strategischen Ziele und damit ihre Handlungsmöglichkeiten im
Wettbewerb durch Kooperationen zu erreichen. Das reiche von losen Formen
der Zusammenarbeit über gemeinsame Gesellschaften, Beteiligungen und
strategische Allianzen bis zu Fusionen. So haben sich laut VDEW in der
deutschen Stromwirtschaft in den vergangenen eineinhalb Jahren rund 100
Kooperationen mit mehr als 500 beteiligten Unternehmen entwickelt. Angesichts
des nach wie vor starken Wettbewerbsdrucks im deutschen Strommarkt werde
sich dieser Prozeß auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Klinger:
"In der deutschen Stromwirtschaft wird die Zahl der Kooperationen weiter
wachsen. Zugleich werden die Modelle der Zusammenarbeit vielfältiger."
Solche Entwicklungen würden sich allerdings nicht allein auf den Strommarkt
beschränken, sondern den gesamten deutschen Energiemarkt und darüber
hinaus den Markt für Infrastruktur-Dienstleistungen erfassen. (iwr)
09:34 Uhr
EdF kauft Anteile an
EnBW
Der französische Energieversorger
Electricité de France (EdF) wird heute nach Angaben des Stuttgarter
Staatsministeriums die Anteile des Landes Baden-Württemberg an der
Energie Baden-Württemberg AG in Höhe von 25,01 % übernehmen.
Der Kaufpreis soll 4,7 Mrd. DM betragen. Weitere Infos in Kürze hier
bei Stromtarife.de. (iwr)
08:50 Uhr
HEW im bundesweiten Wettbewerb
gut positioniert
Die HEW geht nach eigenen
Angaben gut positioniert in das erste Jahr des neuen Millennums. Der gesamte
Stromabsatz im vergangenen Jahr sei um mehr als 25 Prozent auf ca. 17,5
Mrd. kWh (Vj.: 13,8 Mrd.) gestiegen, während sich der Absatzverlust
in Hamburg über alle Kundengruppen lediglich auf knapp 1 Prozent belaufe.
Außerhalb Hamburgs habe die HEW zwischen den Verbundpartnern und
den durch den liberalen Markt ermöglichten neuen Verbundgeschäften,
Vermittlungsgeschäften (Arbitrage) und Lieferungen an Bündelkundenmehr
als 5 Mrd. kWh Strom abgesetzt. Der Umsatz der HEW AG im Jahr 1999 sei
mit nahezu 2,7 Mrd. DM nur geringfügig niedriger als im Vorjahr. Auf
der Erzeugungsseite werde sich die Gesamtproduktion der Kernkraftwerke
auf etwa 12,5 Mrd. kWh belaufen. Damit werde der Anteil der Kernkraftwerke
an der Stromerzeugung ca. 75 Prozent betragen. Ergebnisbelastend seien
vor allem die Strompreissenkungen bis zu 27 Prozent für Haushalte
und weitere erhebliche Preisnachlässe bei Sonderverträgen für
Industrie und Gewerbe gewesen. (iwr)
08:46 Uhr
Frankfurter Kunden haben
bereits mehr als eine halbe Million Kilowattstunden Ökostrom bestellt
Das Stromangebot aus regenerativen
Quellen, das der Frankfurter Versorger Mainova AG seit Mitte vergangenen
Jahres unter dem Produktnamen ÖKaWe bereithält, kommt nach Angaben
der Mainova AG bei den Kunden sehr gut an. Zu Beginn des neuen Jahres habe
die Nachfrage nach Ökostrom die Halbe-Million-Marke überschritten.
Genau 525.000 Kilowattstunden Regenerativstrom würden aufgrund von
abgeschlossenen Vereinbarungen an Frankfurter Haushalte geliefert. Bisher
hätten 371 Kunden eine Sondervereinbarung über das Mainova-Produkt
"ÖkaWe" abgeschlossen; weitere 64 Kunden mit einem Verbrauchsvolumen
von 83.000 kWh stünden vor dem Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung.
(iwr)
18/01/00
12:31 Uhr
Neuer Vorstand der NaturEnergie
AG
Andreas Fußer, seit
September 1999 Marketingleiter der NaturEnergie AG, Grenzach-Wyhlen, ist
mit sofortiger Wirkung zum Vorstand des Unternehmens ernannt worden. Fußer
ist bei dem nach Unternehmensangaben in Deutschland marktführenden
Ökostrom-Anbieter für das Privatkundengeschäft zuständig.
Gemeinsam mit Gründungsvorstand Dr. Kai-Hendrik Schlusche, der für
Geschäftskunden und die Kundenbetreuung verantwortlich zeichnet, leitet
Fußer künftig das Unternehmen. (iwr)
11:52 Uhr
EBIT: Full Service für
den Energieverkauf
Einen Full Service rund
um Energieabrechnung, Vertragsmanagement, Forderungsmanagement usw. bietet
die Fa. EBIT GmbH, München, in einer integrierten Gesamtlösung
unter dem Namen "EBIT-Kundenservice" an. Der Münchener Energie-Dienstleister
bietet damit nach eigenen Angaben als erstes Unternehmen in Deutschland
alle Leistungen des Customer Care als externen Service aus einer Hand an.
Heute betreue das Unternehmen bereits 2 Mio Kunden im Auftrag verschiedener
Energieunternehmen. (iwr)
17/01/00
11:46 Uhr
Deutschland: Strompreise
am meisten gesunken
Die deutschen Industrie-Strompreise
sind seit Beginn der Liberalisierung deutlich unter den europäischen
Durchschnitt gefallen. Dies gab der Erdöl-Energie-Informationsdienst
(EID), Hamburg, heute bekannt. Bei einem Vergleich mit zehn weiteren europäischen
Ländern, falle auf, dass die Strompreise in den meisten Ländern
gestiegen seien. Nur noch in Spanien, Finnland und der Schweiz seien die
Preise gesunken, jedoch längst nicht im deutschen Ausmaß. Auch
im Haushaltsbereich seien die Strompreise zwischen Juli und Dezember des
vergangenen Jahres um knapp 11 % gesunken. Der europäische Durchschnitt
läge bei 1 %. (iwr)
11:00 Uhr
ÜWG: Neuer Gewerbekunden-Tarif
für Bestandskunden reduziert Stromkosten um bis zu 30%
Das Überlandwerk Groß-Gerau
(ÜWG) macht seinen Gewerbetarifkunden ein neues Angebot, mit dem diese
bis zu 30% ihrer Stromkosten sparen können. Der neue Tarif ÜWGProfi
beinhaltet einen Nettopreis, der auf einem Paketangebot für 4000 Kilowattstunden
(kWh) zum Festpreis von DM 696,- basiert. Jede weitere kWh kostet danach
nur noch 17 Pfennig. Hinzu kommt noch die jeweils gültige Strom- und
Umsatzsteuer. Es fallen keine Grundgebühren an. Die Vertragslaufzeit
beträgt ein Jahr und wer sich noch im Januar zum Wechsel in den neuen
Tarif entscheidet, wird rückwirkend zum 1. Januar 2000 umgestellt.
Wichtig:
Das
Angebot gilt nur für Bestandskunden der ÜWG und nicht für
Neukunden. Das Wechsel-Formblatt kann telefonisch zum Ortstarif unter 0180
- 10 10 600 angefordert werden. (iwr)
09:53 Uhr
Wesertal-Übernahme
durch Fortum vollzogen
Die Übernahme des Elektrizitätswerks
Wesertal durch die finnische Fortum-Gruppe ist am 13. Januar 2000 vollzogen
worden. Die Europäische Kommission hatte zuvor dem Kauf des Hamelner
Energieunternehmens durch das finnische Unternehmen zugestimmt (vgl. Meldung
vom 11.01.2000). (iwr)
09:27 Uhr
VDEW: Mehr Strom aus
Kernenergie im letzten Jahr
Nach Einschätzung der
Vereinigung Deutscher Elektrizitätswerke (VDEW), Frankfurt a.M., produzierten
die deutschen Stromversorger 1999 rund 169 Milliarden Kilowattstunden Strom
aus Kernenergie. Das waren 8 Milliarden Kilowattstunden und damit fünf
Prozent mehr als im Vorjahr. Den Beitrag der 19 Kernkraftwerke zur gesamten
Erzeugung der Stromversorger beziffert die VDEW auf 34% (im Vergleich zu
33% im Jahr 1998). (iwr)
14/01/00
19:37 Uhr
Neuer preisgünstiger
Stromanbieter "abos energie ag" und was dahinter steckt: Das Interview
mit Vorstand Ralf Breitenfeldt
Die abos energie ag mit
Sitz in Hamburg tritt als neuer Stromanbieter mit günstigen Angeboten
auf dem Strommarkt auf. Hintergrundinformationen zum Unternehmen der "abos
energie ag" erfahren Sie in dem IWR-Interview mit dem Vorstand Ralf Breitenfeldt
in unserer Rubrik "Interview-Specials".
(iwr)
12:31 Uhr
Erstes Meeresströmungskraftwerk
entsteht
Sie sieht fast wie eine
Windkraftanlage aus, die auf dem Meeresgrund steht und deren Rotorblätter
sich rund 10 Meter unter der Wasseroberfläche befinden werden: Das
weltweit erste Kraftwerk zur energetischen Nutzung von Meeresströmung
in kommerzieller Größenordnung wird voraussichtlich im Herbst
2000 vor der Küste Cornwalls im Bristol Channel installiert. Bis dahin
werden Wissenschaftler der Universität Gesamthochschule Kassel am
Fachbereich Elektrotechnik noch daran arbeiten, die technischen Komponenten
der auf 350 Kilowatt ausgelegten Versuchsanlage zu optimieren. Rotor, Netzanschluss,
Steuerung und Regelung dieser Anlage werden in Kassel wissenschaftlich
bearbeitet und gemeinsam mit deutschen Komponentenherstellern entwickelt.
Im GhK - Institut für Elektrische Energietechnik / Rationelle Energiewandlung
unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schmid und im ISET (Institut
für Solare Energieversorgungstechnik, Verein an der GhK in Kassel),
ebenfalls unter Leitung Schmids, arbeiten daran weltweit ausgewiesene Experten
für alternative Energien. (iwr)
12:19 Uhr
VEAG-Gesellschafter müssen
handeln
Der SPD-Bundestagsabgeordnete
Christian Mueller, stellvertretender Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses,
hat die westdeutschen Anteilseigner der VEAG aufgerufen, ihrer Verpflichtung
zur Vorlage eines konkreten Angebotes zur Umsetzung des VEAG-Stabilisierungsmodells
nachzukommen. RWE, PreussenElektra, Bayernwerk und EBH hätten im Oktober
1999 mit dem Bundeswirtschaftsminister das VEAG-Stabilisierungsmodell vereinbart.
Damit werde die Verstromung der ostdeutschen Braunkohle langfristig gesichert.
Die Stromkonzerne hätten zugesagt, bis zum 1. Januar 2000 ein konkretes
Angebot vorzulegen. Bislang hätten sie sich aber dieser Verpflichtung
entzogen. Der Fortbestand der ostdeutschen Braunkohleverstromung sei ansonsten
erheblich gefaehrdet. (iwr)
12:15 Uhr
Störfallgefährdung
von Atomkraftwerken
Der Bund für Umwelt
und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Bundestagsfraktionen von SPD
und Grünen vor einem Kompromiss mit der Atomwirtschaft gewarnt: Vereinbarungen
über langfristige Reaktorlaufzeiten von 30 Jahren und mehr verschärften
das Risiko von Störfällen in den Atomanlagen. Bei mindestens
sieben deutschen Atomkraftwerken seien größere Störfälle
jederzeit möglich. Der Reaktor Biblis A, das AKW Obrigheim, die Reaktoren
in Stade, Brunsbüttel, Isar 1, Philippsburg 1 und Krümmel weisen
nach BUND-Recherchen schwerwiegende Sicherheitsmängel auf. Deshalb
dürften SPD und Grüne mit der Stromwirtschaft keine langfristigen
Laufzeiten für Atomkraftwerke vereinbaren. (iwr)
09:46 Uhr
Nutzen Sie Ihre Chance
im Energiemarkt?
Wie können Unternehmen
die Möglichkeiten des liberalisierten Energiemarkts nutzen? Welche
neuen Wege der Kooperation zwischen Wirtschaft und Energiedienstleistern
zeichnen sich ab? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des 3. Energiegesprächs
in Ostwestfalen, das der ostwestfälisch-lippische Energieversorger
PESAG AG gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu
Bielefeld in Paderborn veranstaltete. PESAG-Vorstandsmitglied Dr.
Bernhard Bloemer teilte mit, die PESAG brauche aufgrund der weiteren Entwicklung
des Marktes, die mit einem steigenden Wettbewerbsdruck verbunden sei, trotz
ihrer guten Ausgangssituation weitere Synergien. Für die PESAG stehe
ein Zusammenschluß mit den Stadtwerken Paderborn wie bisher ganz
oben auf der Tagesordnung. Darüber hinaus habe die PESAG auch Kontakt
zu anderen Unternehmen der ostwestfälischen Region gesucht. In Gesprächen
mit EMR und den Stadtwerken Bielefeld konnte ein mögliches Modell
zur Gründung eines gemeinsamen ostwestfälischen Energieunternehmens
entwickelt werden, teilte die PESAG mit. (iwr)
13/01/00
16:27 Uhr
Kartellamtspräsident
Böge: Verbändevereinbarung nicht in Gefahr
Nach Einschätzung von
Kartellamtspräsident Böge gerät die erst im Dezember in
Kraft getretene Verbändevereinbarung zur Stromdurchleitung in Deutschland
trotz Einwänden der Europäischen Kommission nicht in Gefahr.
Zwar sei das vorgesehene Zwei-Zonen-Modell, das Deutschland in zwei Strombezugsregionen
unterteilt "nicht das Schönste, was man sich denken kann. Aber das
ist wohl der Preis, den man zahlen muss". Dies teilte Böge gestern
in einem Gespräch mit der "Berliner Zeitung" mit. Die EU hatte zuvor
mögliche Einwände gegen die Aufteilung des deutschen Strommarktes
in zwei Handelszonen vorgebracht. (iwr)
15:45 Uhr
Über 20 Millionen
Mark Schaden am EnBW Stromnetz durch Orkan "Lothar"
Der Orkan "Lothar" hat am
Stromnetz der EnBW Energie
Baden-Württemberg AG
Schäden in Höhe von weit über 20 Millionen Mark verursacht.
Dies geht aus einer vorläufigen Bilanz hervor, die der Netzbetreiber,
die EnBW Regional AG, jetzt aufgrund erster Schätzungen gezogen hat.
Betroffen waren von sturmbedingten Stromausfällen am zweiten Weihnachtsfeiertag
zeitweise bis zu einer halben Million EnBW Kunden in Baden-Württemberg.
Die meisten Schäden richtete "Lothar" an Freileitungen im sogenannten
Mittel- und Niederspannungsbereich (20 kV, 0,4 kV) an, also im regionalen
Verteilernetz und innerhalb der Ortsnetze. Insgesamt kam es hier im Netzbereich
der EnBW Regional AG zu über 7.500 Leitungsschäden. Auch das
großräumige Verteilernetz der EnBW litt unter "Lothar". So sind
an den Hoch- und Höchstspannungsleitungen 26 Störungen aufgetreten,
wobei sich daraus im 220-/380-kV-Bereich keine, im 110-kV-Bereich nur vorübergehende
Versorgungsunterbrechungen ergaben. Diese Stromkreise sind in der Regel
so abgesichert, daß Ausfälle einzelner Leitungen durch Umschaltmaßnahmen
überbrückt werden konnten. Insgesamt waren an der "Orkanfront"
im Netzbereich der EnBW über 1.000 eigene Mitarbeiter und weitere
260 Beschäftigte von Firmen, mit denen die EnBW kooperiert, eingesetzt.
Die Reparaturen am Netz - von den Überlandleitungen im Hochspannungsbereich
bis zu den Ortnetzleitungen - werden nach EnBW-Angaben noch Wochen in Anspruch
nehmen. (iwr)
08:48 Uhr
Bundeskartellamt stellt
Weichen in Richtung Liberalisierung
Nach Angaben der Hamburger
Ökostromfirma LichtBlick- die Zukunft der Energie GmbH erklärte
die 8. Beschlußkammer des Bundeskartellamtes gestern in einer öffentlichen
Verhandlung die Absicht, in einer sofort vollziehbaren Verfügung den
Stadtwerken München zu untersagen, der LichtBlick- die Zukunft der
Energie GmbH die Stromversorgung auf Basis standardisierter Lastprofile
zu verweigern. Damit haben auch die MünchnerInnen die Möglichkeit,
sich ihren Stromversorger selbst auszusuchen. Hintergrund der Entscheidung
war die Forderung der Stadtwerke München, dass bei zukünftigen
LichtBlick-Kunden teure Zähler mit registrierender Leistungsmessung
eingebaut werden müssten. (iwr)
12/01/00
12:05 Uhr
PreussenElektra: Ausbau
des Engagements in OWL
Durch einen Ausbau ihres
unternehmerischen Engagements in Ostwestfalen-Lippe will PreussenElektra
nach eigenen Angaben die Grundlagen für eine nachhaltige energiewirtschaftliche
Stärkung dieser Region schaffen. Im Mittelpunkt des geplanten Engagements
stehe die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Unternehmen der Region,
erläuterte Dr. Walter Hohlefelder, Vorstandsmitglied bei PreussenElektra.
(iwr)
11:48 Uhr
BVMW hat Strompool für
den Mittelstand gebildet
Der Bundesverband mittelständische
Wirtschaft (BVMW) hat einen bundesweiten Strompool gegründet, durch
den kleine und mittlere Unternehmen ihre Stromkosten um bis zu 60 Prozent
reduzieren können. Partner des Ende vergangenen Jahres realisierten
Pools sind die RWE Energie AG für die alten und die envia-Energie
Sachsen Brandenburg AG für die neuen Bundesländer. Mit bisher
rund 1.000 Unternehmen, 40 Prozent davon aus den neuen Ländern, wurden
bereits Stromlieferverträge abgeschlossen, erklärte BVMW-Hauptgeschäftsführer
Dieter Härthe in Berlin. Damit handele es sich um den einzigen bundesweiten
und branchenübergreifenden Strompool Deutschlands. Dem BVMW gehören
49.585 Unternehmen und 41 angeschlossene Verbände an. (Stand 31.12.1999)
Der Verband verfügt bundesweit über aktuell 143 Geschäftsstellen
mit rund 200 hauptberuflichen Mitarbeitern. (iwr)
09:30 Uhr
Strom im Wettbewerb -
Lohnen sich Investitionen in saubere Energien noch?
Am 6.-7. April 2000 findet
in Dortmund die Veranstaltung "Strom im Wettbewerb - Lohnen sich Investitionen
in saubere Energien noch?" statt. Behandelt werden neue Perspektiven für
effiziente Stromnutzung, Kraft-Wärme-Kopplung und Erneuerbare Energien
Weitere Informationen: energie.forum@t-online.de.
(iwr)
09:12 Uhr
Deutschland fit für
den internationalen Energiemarkt?
Auf der 7. Handelsblatt-Jahrestagung
"Die Energiewirtschaft" (18.-20.1.2000, Berlin) stellen Meinungsführer
aus Politik und Wirtschaft ihre Strategien zur Erhaltung ihrer Wettbewerbsfähigkeit
vor. Diskutiert werden unter anderem Stromhandel und Strombörse, regionale
oder vertikale Diversifizierung, Transformationsstrategien für das
Multi-Utility der Zukunft, Internationalisierung der Märkte und die
europäische Energiebörse. Der dritte Tag ist ausschliesslich
dem Thema Stadtwerke gewidmet. Hier werden Rahmenbedingungen, Erfolgsfaktoren
von Kooperationen und Beteiligungsmodellen diskutiert. Weitere Informationen:
mandic@euroforum.com.
(iwr)
09:09 Uhr
Wird der Umweltschutz
in einer liberalisierten Energielandschaft zukünftig vernachlässigt?
Gemeinsam mit der Deutschen
Gesellschaft des Club of Rome und dem Bundesverband Windenergie (BWE) laden
die Hamburgischen Electricitäts-Werke (HEW) am 14. und 15. Januar
2000 zu einer Fachtagung mit dem Titel "Umweltschutz in liberalisierten
und globalisierten Energiemärkten" ins Haus Rissen ein. Experten aus
Wirtschaft, Wissenschaft und Politik suchen nach neuen Konzepten, wie sich
kostenträchtige Umweltschutzmaßnahmen in den durch Wettbewerb
stark veränderten Energiemärkten verankern lassen. Ziel sei es,
im Rahmen eines Ideenwettbewerbs, wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen
zu verfassen, dass Anreize für neue Umweltschutzinvestitionen entstehen.
Der neue Wettbewerb solle dadurch aber nicht eingeschränkt werden.
(iwr)
11/01/00
11:52 Uhr
EU genehmigt Wesertal-Übernahme
durch Fortum-Gruppe
Die Europäische Kommission
hat dem Kauf des Hamelner Energieunternehmens Elektrizitätswerk Wesertal
GmbH durch die finnische Fortum-Gruppe zugestimmt. Damit übernimmt
Fortum zu 100 Prozent die bisherigen Gesellschaftsanteile der Landkreise
Hameln-Pyrmont, Schaumburg, Holzminden und des Kreises Lippe. Nach Angaben
der Elektrizitätswerk Wesertal GmbH wird demnach zum ersten Mal ein
Energieversorgungsunternehmen in Deutschland zu 100 Prozent an einen ausländischen
Wettbewerber übertragen. (iwr)
11:28 Uhr
Power Millennium Limited:
5000 kWh für 59,95 DM
Die Bayernwerk AG wirbt
in diesen Tagen für ein neues Angebot: Für pauschal 59,95 DM
pro Monat erhält man bis zu 5000 kWh jährlich. Jede weitere Kilowattstunde
wird mit 25 Pf berechnet. Das Angebot gilt allerdings nur bis zum 2.2.2000
und nur für die ersten 20.000 Kunden. Nähere Infos unter 0800
/ 20 30 40 3. (iwr)
11:13 Uhr
LichtBlick fordert diskriminierungsfreien
Netzzugang
Im kartellrechtlichen Verfahren
gegen die Stadtwerke München hat das Bundeskartellamt die mündliche
Verhandlung in Bonn nun für kommenden Mittwoch, den 12. Januar 2000,
um 10.00 Uhr anberaumt. Dies teilte die LichtBlick - die Zukunft der Energie
GmbH, Hamburg, mit. Nach LichtBlick-Angaben hatten die Stadtwerke München
dem Hamburger Stromanbieter die Durchleitung und damit die Versorgung von
LichtBlick-Kunden im Münchener Stadtgebiet zu diskriminierungsfreien
Bedingungen verweigert. Den in diesem Verfahren bereits für Mitte
Dezember anberaumten Verhandlungstermin hatte das Bundeskartellamt auf
Drängen der Stadtwerke München ins neue Jahr verschoben. (iwr)
10/01/00
10:28 Uhr
PSI-Konzern erhält
erneut Auftrag über Stromhandelssoftware
Das österreichische
PSI-Tochterunternehmen IRM (Integriertes Ressourcen Management) hat von
der Energieversorgung Halle (EVH) den Auftrag zur Lieferung einer integrierten
Softwarelösung für die Jahresplanung des Kraftwerkseinsatzes
und des Energiehandels erhalten. Der Lieferumfang umfaßt neben
der Jahresplanung auch die Tages- und Wochenoptimierung des Kraftwerkseinsatzes
mit besonderer Berücksichtigung des Energiehandels. (iwr)
07/01/00
14:13 Uhr
Neue Öffnungszeiten
im HEW-Dialogicum
Dialogorientierte Kommunikation
ist der Leitgedanke, der hinter dem Konzept und dem Namen Dialogicum steht.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Informationszentren werden hier nicht
nur technische Daten vermittelt, sondern Meinungen - auch kritische - ausgetauscht.
So wird über erneuerbare Energien, Liberalisierung des Strommarktes
aber auch über den HEW-Kraftwerkspark diskutiert. Dazu werden moderne
Moderationstechniken eingesetzt, die auch den Besucher zu Wort kommen lassen.
Die neuen Öffnungszeiten des Dialogicums (im EnergiePark Geesthacht,
Elbuferstraße 49, 21502 Geesthacht, Telefon: 04152 / 939284) wurden
jetzt bekannt gegeben: Vom 1. November 1999 bis zum 28. Februar 2000 steht
das Team montags, dienstags und freitags jeweils von 10 bis 16 Uhr für
Besucher zur Verfügung. Ab März, und dann bis Oktober 2000, ist
dieser moderne Informationstreffpunkt montags, dienstags, freitags und
sonntags jeweils von 9 bis 16:30 Uhr für Interessenten geöffnet.
(iwr)
10:46 Uhr
Kundenforum der Stadtwerke
Frankfurt (Oder) startet ins neue Jahr
Am 13. Januar 00 um 17.00
Uhr startet das Kundenforum der Stadtwerke Frankfurt (Oder) mit einem Vortrag
von Frau Dr. Helga Patitz, ins neue Jahr. Frau Patitz, Spectrum Innenausstatter,
wird gestalterische Möglichkeiten der Beleuchtung in Wohnräumen
erläutern und an praktischen
Beispielen vorstellen. (iwr)
06/01/00
13:37 Uhr
Studenten mit Stadtwerken
Münster zufrieden
Zu den Kunden der Stadtwerke
Münster zählen viele Studenten. Aus diesem Grunde führten
die Stadtwerke Münster mit Unterstützung der PRO CONSULT Management-
und Systemberatung eine Umfrage unter Studenten zu den Themenschwerpunkten
Ökostrom, Service und Kundenzufriedenheit durch. Im Ergebnis stellte
sich heraus, dass der sogenannte "grüne Strom" für Studenten
aufgrund des flexiblen Bezugssystems eine interessante Alternative ist.
"Besonders wichtig im Bereich Service sind den Befragten eine schnelle
Bearbeitung ihrer Anfragen und die entsprechende Kompetenz der Mitarbeiter."
erläutert Andrea Rademacher, Beauftragte für Qualitäts-
und Umweltmanagement der Stadtwerke Münster, ein weiteres Ergebnis
der Untersuchung. Insgesamt sind 86 Prozent der Befragten mit den Leistungen
der Stadtwerke im Bereich Strom zufrieden. Daher wird der Großteil
seinem Versorger auch in den nächsten Monaten treu bleiben. Als Gründe
spielen dabei vor allem Preis und die lokale Präsenz der Stadtwerke
eine Rolle. Die Sicherheit der Versorgung wurde besonders positiv bewertet.
Informationen beziehen die befragten Studenten vorwiegend über Printmedien
wie Zeitungen und Prospekte. Das Internet wird bereits von jedem zehnten
als Informationsquelle genutzt. Dagegen spielt das Servicecenter aus Sicht
der interviewten Studenten kaum eine Rolle. (iwr)
12:14 Uhr
Bewag senkt Strompreis
für Gewerbekunden
Nach einem Bericht der Berliner
Morgenpost senkt die Bewag die Strompreise für Gewerbekunden in Berlin.
Demnach soll es, analog zu den Privatkundentarifen, die drei Tarifklassen
"Profi", "Profi Plus" und "Profi Plus 24" geben. Die Kunden können
dadurch - je nach Tarif - bis zu einem Vierteil der Stromkosten einsparen.
(iwr)
09:26 Uhr
Neu: AQUAPOWERprivate
zum Festpreis
Neben dem bisherigen AQUAPOWER-Tarif
(jetzt AQUAPOWERfamiliy) bietet das Bayernwerk nun auch Wasserkraftstrom
für Wenigverbraucher zum monatlichen Festpreis (AQUAPOWERprivate).
Für 39,95 DM monatlich gibt es bis zu 1500 kWh jährlich zum Festpreis,
jede darüber hinaus verbrauchte Kilowattstunde kostet 27,5 Pfennige.
(iwr)
05/01/00
15:03 Uhr
Borsig Energy GmbH wächst
zweistellig
Die Borsig Energy GmbH,
ein Tochterunternehmen der BDAG Balcke-Dürr AG, ist im Geschäftsjahr
1998/99 zweistellig gewachsen. Der Auftragseingang stieg nach Unternehmensangaben
um 58 % auf 1.017 Mio. DM und überschritt damit erstmals die Milliardengrenze.
Der Umsatz wuchs um 41 % auf 875 Mio. DM. Wesentlicher Wachstumsträger
innerhalb der Borsig Energy war der Windenergieanlagenhersteller Nordex
GmbH, der seinen Auftragseingang und Umsatz um jeweils 130 % gesteigert
hat. (iwr)
09:35 Uhr
unit energy europe AG
baut Windpark in Frankreich
Das europäische Energieunternehmen
unit energy europe AG beteiligt sich am Bau eines 1,8 MW Windparks in Lastours
(Südfrankreich), der bereits im ersten Quartal 2000 in Betrieb genommen
werden soll. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben bereits an zehn Wasserkraftanlagen
in Frankreich beteiligt. (iwr)
05/01/00
15:03 Uhr
Borsig Energy GmbH wächst
zweistellig
Die Borsig Energy GmbH,
ein Tochterunternehmen der BDAG Balcke-Dürr AG, ist im Geschäftsjahr
1998/99 zweistellig gewachsen. Der Auftragseingang stieg nach Unternehmensangaben
um 58 % auf 1.017 Mio. DM und überschritt damit erstmals die Milliardengrenze.
Der Umsatz wuchs um 41 % auf 875 Mio. DM. Wesentlicher Wachstumsträger
innerhalb der Borsig Energy war der Windenergieanlagenhersteller Nordex
GmbH, der seinen Auftragseingang und Umsatz um jeweils 130 % gesteigert
hat. (iwr)
09:35 Uhr
unit energy europe AG
baut Windpark in Frankreich
Das europäische Energieunternehmen
unit energy europe AG beteiligt sich am Bau eines 1,8 MW Windparks in Lastours
(Südfrankreich), der bereits im ersten Quartal 2000 in Betrieb genommen
werden soll. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben bereits an zehn Wasserkraftanlagen
in Frankreich beteiligt. (iwr)
04/01/00
11:47 Uhr
PESAG AG und Benteler
AG schließen Kooperationsvertrag über Stromlieferung für
alle Benteler Standorte in Deutschland
Die PESAG AG, Paderborn,
und die Benteler AG, Paderborn, unter anderem weltweit tätiges Zulieferunternehmen
für die Automobilindustrie, haben jetzt einen langfristigen
Rahmenvertrag zur Stromlieferung für alle deutschen Standorte der
Benteler-Gruppe sowie der zugehörigen Handelsunternehmen abgeschlossen.
Der Vertrag regelt die Stromlieferung für derzeit 25 Standorte mit
einem Strombedarf von rund 500 Millionen Kilowattstunden jährlich.
Der Gesamtvertrag gilt ab dem 1.4.2000, wobei bereits einige Standorte
außerhalb des PESAG-Netzgebiets seit dem 1.1.2000 von der PESAG mit
Strom beliefert werden. (iwr)
11:40 Uhr
Deutsche haben immer
weniger Lust auf neuen Strom
Dreistellige Millionenbeträge
haben die neuen Stromanbieter im vorigen halben Jahr in die Werbung gesteckt,
aber die Deutschen haben immer weniger Lust auf neuen Strom. Das zeigt
eine Umfrage des Hamburger Magazins stern (Ipsos-Institut, 2000 Befragte
zwischen August und November 1999). Danach waren noch im August 64 Prozent
der Befragten grundsätzlich bereit, den Stromversorger zu wechseln.
Bis November sank ihre Zahl stetig, auf zuletzt noch 50 Prozent. Im gleichen
Zeitraum verdoppelte sich die Zahl derjenigen, die überhaupt nicht
vorhaben zu wechseln. Der Grund für die verminderte Wechselbereitschaft
liegt laut stern wohl in der Reaktion der traditionellen Stromversorger.
Denn vielerorts haben die Stadtwerke die Preise gesenkt - zu einem anderen
Anbieter zu wechseln hat damit für die Kunden an Attraktivität
verloren. (iwr)
11:30 Uhr
EAM senkt Strompreise
Die Energie-Aktiengesellschaft
Mitteldeutschland EAM senkt ab dem 1. Januar 2000 die Strompreise für
ihre allgemeinen Tarife. Der Arbeitspreis für den sogenannten Basis-
und Komfort-Tarif sinkt um 0,7 Pfennig pro kWh auf 22,3 Pf/kWh netto. Auch
die allgemeinen Tarife für die Gewerbekunden werden deutlich gesenkt.
Sie werden denen der Privat- und Landwirtschaftskunden angegelichen und
sogar um 2,7 Pfeenig pro kWh günstiger. Nach Berücksichtigung
der Stromsteuererhöhung bleibt hier den Kunden noch ein Preisvorteil
von 2,2 Pfennigen pro kWh. (iwr)
11:01 Uhr
BEW senkt die Strompreise
und übernimmt die Erhöhung der Stromsteuer
Mit einer Preissenkung reagiert
die Bocholter Enerige- und Wasserversorgung GmbH (BEW) auf die Erhöhung
der Stromsteuer im nächsten Jahr. Für alle Tarif- und WattExtra-Kunden
des Bocholter Stromversorgers verringert sich ab dem 1. Januar 2000 der
Netto-Verbrauchspreis um 0,5 Pfennige pro verbrauchter Kilowattstunde.
Damit wird die um den gleichen Betrag erhöhte Stromsteuer ausgeglichen.
Die Senkung erfolgt automatisch. (iwr)
03/01/00
11:49 Uhr
EnBW Hochspannungsnotgestänge
wird in der Champagne eingesetzt
Die EnBW Energie Baden-Württemberg
AG unterstützt die Electricité de France (EDF) im Rahmen ihrer
Kräfte nachhaltig bei der Beseitigung der Orkanschäden im französischen
Stromnetz. Aufgrund eines konkreten Hilfeersuchens setzt die EnBW ihr Hochspannungsnotgestänge
samt dazugehörigem Aufbautrupp in Marsch, um eine unterbrochene 225-kV-Leitungstrasse
im Raum Troyes zu überbrücken. Außerdem koordiniert die
EnBW Regional AG seit Mittwoch die Hilfeleistungen einiger deutscher
Energieunternehmen für die EDF. (iwr)
11:45 Uhr
Stromkunden feiern ungestört
Deutschlands Stromversorgung
hat den Jahrtausend-Test bestanden: Die 44 Millionen Stromkunden erlebten
den historischen Jahreswechsel ohne größere Störungen.
Das erklärte Eckhard Schulz, stellvertretender Hauptgeschäftsführer
der Vereinigung Deutscher Elektrizitätswerke (VDEW), Frankfurt am
Main, nach ersten Informationen der deutschen Leitstelle in Brauweiler.
Über kurzfristige lokale Stromausfälle, die in jeder Silvesternacht
auftreten können, habe der Spitzenverband kurz nach Mitternacht noch
keine detaillierten Informationen vorliegen. (iwr)
|