IWRstromtarife.deTarifrechnerNewsletterNewsLinksServiceKontakt
Stromtarife.de

 
 
News-Archiv Februar 2000
 

29/02/2000
13:43 Uhr
DEA Heizölhandel vermittelt Strom - RWE und DEA nutzen neuen Vertriebskanal
Die DEA Mineraloel AG baut ihr Angebot im Heizölgeschäft aus: ab sofort können private Haushalte neben DEA Heizöl EL, der Premiumqualität DEA Heizöl A-Plus und spezifischen Wärmedienstleistungen auch Strom kaufen. Mehr als 100 regionale DEA Verkaufsniederlassungen und Beteiligungsgesellschaften sowie eine große Anzahl Markenpartner der DEA Mineraloel AG vermitteln den Markenstrom Avanza der RWE Energie. Um auch für dieses Produkt eine persönliche Ansprache und kompetente Beratung zu gewährleisten, schulte DEA über 300 Mineralölverkäufer. Die Ausweitung des Angebots auf Geschäftskunden erfolge im Frühjahr dieses Jahres. (iwr)

13:29 Uhr
Investition von DM 870 Millionen in neues Kraftwerk geplant
Eine Gleichbehandlung der großen Wasserkraft in Zusammenhang mit dem am Freitag im Bundestag verabschiedeten Gesetz für erneuerbare Energien (EEG) fordert die NaturEnergie AG, Grenzach-Wyhlen. Nach diesem Gesetz sollen neue Wasserkraftwerke nur bis zu einer Leistung von fünf Megawatt finanziell gefördert werden. Die Kraftübertragungswerke Rheinfelden AG (KWR), Mutter der NaturEnergie AG, plane den Neubau eines Kraftwerks mit 100 Megawatt in Rheinfelden am Hochrhein. Damit ließe sich die dortige Stromproduktion von jetzt jährlich 200 Millionen Kilowattstunden verdreifachen. Die Investition beliefe sich auf 870 Millionen Mark. Das Großprojekt zur Nutzung regenerativer Energien könne jedoch ohne staatliche Hilfe nicht verwirklicht werden. Die Wasserkraft liefere schon heute mit über 90 Prozent den Löwenanteil des regenerativen Stromes und sei keineswegs eine billige Energiequelle, sofern es sich nicht um alte, abgeschriebene Anlagen handle. Um das Ziel einer Verdoppelung des Anteils regenerativer Energien am Gesamtstrommarkt bis zum Jahr 2010 zu erreichen, sei die Bundesregierung auf einen Ausbau auch und gerade der großen Wasserkraft angewiesen. (iwr)

13:19 Uhr
BUND, Deutsche Umwelthilfe und HOLZABSATZFONDS : Jetzt mehr mit Holz heizen
Gemeinsam machen sich Naturschützer und Forstwirtschaft für die verstärkte energetische Nutzung von Holz stark. In modernen Holzheizungen könnten die riesigen Mengen an Bruchholz, welche Orkan Lothar in den baden-württembergischen Wäldern hinterließ, klimaneutral und emissionsarm verfeuert werden. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der HOLZABSATZFONDS stellten nun ein neue Informationsbroschüre "Energie aus lebendigen Wäldern" vor. Chancen für eine vermehrte Holznutzung sehen die Naturschützer und die Forstwirschaft vor allem im kommunalen Bereich. Mit Hackschnitzel-Feuerungsanlagen können in vielen Fällen größere öffentliche Gebäude und angrenzende Wohngebiete beheizt oder gar mit Strom versorgt werden. Auch sei zu prüfen, inwieweit landeseigene Einrichtungen auf Holzfeuerung umgestellt werden können. (iwr)

11:34 Uhr
Ampere AG gründet größten Gewerbe-Strompool in den neuen Bundesländern
Vor wenigen Tagen wurde auf Initiative der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern die "Stromeinkaufsgemeinschaft OMV" gegründet. Der Energie-Broker Ampere AG bündelt die Stromnachfrage der 11.300 Mitgliedsunternehmen bündeln und die Gesamtmenge Sonderkonditionen bei den Stromlieferanten verhandeln. Die Handwerkskammer - mit ihren beiden Standorten in Rostock und Neubrandenburg - sei bereits selbst Mitglied dieser Stromeinkaufsgemeinschaft. "Mit einem Stromverbrauch von rund 250 Mio kWh wird dies mit Sicherheit der größte Gewerbe-Strompool in den neuen Bundesländern," urteilt Dr. Claus Rottenbacher, Gründer und Vorstand der Ampere AG in Berlin. (iwr)

09:47 Uhr
S.A.G. Solarstrom AG baut Solarkapazitäten stark aus
Die S.A.G. Solarstrom AG begrüßt die Verabschiedung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) als "Meilenstein der deutschen Energiepolitik." Das Gesetz verschaffe der Solarbranche erstmals die Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Boom im liberalisierten Strommarkt. Die S.A.G. Solarstrom AG sei nach eigenen Angaben einziges börsennotiertes Unternehmen, welches ausschließlich die Produktion und Vermarktung von Solarstrom zum Geschäftsinhalt habe. Gemeinsam mit dem WWF habe die S.A.G. Solarstrom AG die Initiative "Solarunternehmen 2001+" ins Leben gerufen. Die S.A.G. Solarstrom AG werde unverzüglich mit dem Bau neuer, großer Solarkraftwerke beginnen. (iwr)

08:23 Uhr
Offizielle Inbetriebnahme der Nordex N80 in Grevenbroich
Heute wird der Prototyp der neuen 2,5 MW-Anlage N80 des WEA-Herstellers Nordex - Borsig Energy GmbH auf dem Windtestfeld in Grevenbroich, NRW, offiziell durch Bundeskanzler Gerhard Schröder in Betrieb genommen. Die Anlage ist der derzeit leistungsstärkste in Serie gebaute Windenergiekonverter. Der Anlage auf dem Windtestfeld sollen drei weitere folgen, davon soll eine an einem Offshore-Standort errichtet werden. Die Entwicklung der N80 wurde durch das Land NRW gefördert. Dr. Norbert Allnoch, Leiter des IWR, erklärt zur Einweihung der N-80 von Borsig Energy: "Die deutschen Anbieter bauen die weltweit leistungsstärksten Windenergieanlagen in Serie. Die erreichte technische Kompetenz ist eine ideale Grundlage für den Einstieg in die Offshore-Technologie und die beste Voraussetzung für einen erfolgreichen Anlagenexport." (iwr)

28/02/2000
18:06 Uhr
EnBW und Elektrohandwerke vereinbaren partnerschaftliche Zusammenarbeit
Der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg (FV EIT) und die EnBW Energie Baden-Württemberg haben nach eigenen Angaben vor dem Hintergrund der Liberalisierung des Strommarktes eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, deren Ziel es ist, künftig eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Elektrohandwerken und EnBW sicherzustellen. Hierdurch soll dem gemeinsamen Kunden ein optimiertes Leistungsangebot offeriert werden können. So beabsichtigen die baden-württembergischen Elektrohandwerke und die EnBW, energiepolitisch sinnvolle Technologien, wie beispielsweise der Einsatz von Wärmepumpen oder die Niedrigenergiehaus-Technologie, gemeinsam zu fördern. (iwr)

16:18 Uhr
Atomrechtsexperten sehen kein fiskalisches Risiko bei Atomausstieg
In der heutigen Ausgabe des ARD-Politmagazins Report Mainz werden nach Angaben des SWR drei renommierte Experten für Atomrecht erklären, dass der Ausstieg aus der Kernenergie kein fiskalisches Risiko berge. So argumentiert Rudolf Sternberg, Präsident der Universität Frankfurt und Atomrechtsberater der SPD-Bundestagsfraktion, dass ökonomische Schäden überhaupt erst auftreten können, wenn Reaktoren abgeschaltet werden. Wenn das Gesetz aber erst in drei Jahren oder sogar später wirksam würde, würde vor dem Abschalten über die Verfassungsmäßigkeit des Gesetzes entschieden sein, wodurch wiederum ein zum Schadenersatz führender Tatbestand gar nicht eintreten könnte. (iwr) 

14:04 Uhr
BNFL-Chef tritt wegen Skandal um gefälschte Sicherheitsdokumente zurück
Nach Angaben der britischen Zeitung "The Independent" ist der Geschäftsführer von British Nuclear Fuels (BNFL), John Taylor, wegen des Skandals um gefälschte Sicherheitsdokumente in der britischen Wiederaufbereitungsanlage Sellafield zurückgetreten. Es wird erwartet, dass Taylor hiermit eine Rücktrittswelle von weiteren Vertretern aus dem Management ins Rollen gebracht hat. Bislang waren in Sellafield bereits fünf an den Fälschungen beteiligte Arbeiter entlassen worden. (iwr)

11:25 Uhr
Bewag rechnet mit 100 Mill. DM Soforthilfe
Presseberichten zufolge könnte der Berliner Stromversorger Bewag nach eigenen Berechnungen in diesem Jahr etwa 100 Mill. DM aus der geplanten Soforthilfe für kommunale Versorgungsunternehmen erhalten. Grundlage hierfür sei, so Bewag-Sprecher Siegfried Knopf, ein Gesetzentwurf der Regierungsfraktionen zur Förderung der Kraft-Wärme-Koplung (KWK), wonach KWK-Anlagen unabhängig von den Eigentumsverhältnissen gefördert werden sollen. Laut Knopf ist die Bewag der größte europäische Erzeuger von Energie auf KWK-Basis. Der Gesetzentwurf zur sogenannten Stadtwerke-Soforthilfe  ist am Freitag in erster Lesung diskutiert worden und soll voraussichltich ab April rechtskräftig werden. (iwr)

10:13 Uhr
Stromversorger auf Schaltjahr gut vorbereitet
Nach Angaben der Vereinigung Deutscher Elektrizitätswerke (VDEW) sind die deutschen Stromversorger nach einem reibungslosen Start in das Jahr 2000 auch für die zweite Datumshürde des Jahres 2000, den 29. Februar, gut gewappnet. Alle Vorsorgemaßnahmen würden bis zum Schalttag am morgigen Dienstag weiterlaufen, erklärte VDEW-Präsident Dr. Heinz Klinger. VDEW-Schätzungen zufolge haben die Unternehmen der deutschen Stromwirtschaft für die erfolgreiche Vorbereitung auf den Jahr-2000-Wechsel insgesamt gut 300 Millionen DM ausgegeben. (iwr)

25/02/00
16:58 Uhr
AKW Unterweser wird voraussichtlich morgen vom Netz gehen
Nach Angaben des niedersächsischen Umweltministeriums wird das Atomkraftwerk Unterweser voraussichtlich bereits morgen vom Netz gehen. Der Kraftwerksbetreiber PreussenElektra hatte sich zu dieser Maßnahme entschlossen, um vier Mischoxid-Brennelemente auszutauschen, da diese von der im Zuge der Ermittlungen um gefälschte Sicherheitsdokumente ins Gerede gekommenen britischen Wiederaufarbeitungsgesellschaft BNFL geliefert worden waren. (iwr)

15:31 Uhr
Amtsgericht verurteilt Greenpeace-Demonstranten im Schnellverfahren
Presseberichten zufolge sind nur einen Tag nach der Besetzung des Kühlturms des Atomkraftwerks Philippsburg zwölf Greenpeace-Demonstranten zu Geldstrafen verurteilt worden. Bereits gestern seien in einem beschleunigten Verfahren Strafbefehle wegen Hausfriedensbruchs erteitl worden. (iwr)

14:13 Uhr
Erneuerbare-Energien-Gesetz im Bundestag angenommen
Der Deutsche Bundestag hat soeben bekannt gegeben, dass das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Bundestag mit 328 Ja-Stimmen, 5 Enthaltungen und 217 Gegenstimmen angenommen wurde. Die endgültige Fassung ist ab sofort als IWR-Special abrufbar. (iwr)

12:31 Uhr
Österreich: Vorarlberger Kraftwerke (VKW) senkt die Strompreise für Gewerbekunden
Mit Wirkung vom 1. April 2000 nehmen die VKW und mit ihr auch die übrigen Vorarlberger Stromversorger eine deutliche Strompreisanpassung für das Gewerbe vor. Zusammen mit bereits im Jahr 1999 durchgeführten Anpassungsmaßnahmen führt dies zu einer jährlichen Stromkostenentlastung der Gewerbekunden der VKW in Vorarlberg von rund 60 Mio. ATS. (iwr)

09:21 Uhr
TÜV und PreussenElektra sollen Kenntnisse im Brennelementeskandal preisgeben 
Am heutigen Freitag sollen, Presseagenturmeldungen zufolge, der TÜV und der Stromkonzern PreussenElektra das niedersächsische Umweltministerium über ihre Kenntnisse im Brennelementeskandal des Atomkraftwerks Unterweser informieren. PreussenElektra hatte gestern angekündigt, dass es das Atomkraftwerk Unterweser freiwillig abschalten und die vier Brennelemente austauschen wird. (iwr)

24/02/00
17:01 Uhr
"Junge Sportler für die Umwelt" 
So lautet das Motto des traditionellen Umwelt-Wettbewerbs der Hamburgischen Electricitäts-Werke AG (HEW) in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Sportbund (HSB), der erstmals 1994 ins Leben gerufen wurde. Am 24. Februar 2000 fand die Preisverleihung durch Schirmherr Uwe Seeler und HEW-Vorstandsmitglied Dr. Hans-Joachim Reh an die ersten 10 Gewinner des Wettbewerbs `99 statt. Neben einem gemeinsamen Interesse an aktivem Umweltschutz haben die HEW und der HSB ihre Zusammenarbeit Ende letzten Jahres mit einem Rahmenvertrag für Stromlieferungen weiter ausgebaut. (iwr)

16:05 Uhr
Greenpeace stellt Strafanzeige gegen PreussenElektra
Greenpeace stellt heute Strafanzeige gegen den Betreiber des Atomkraftwerks Unterweser, die PreussenElektra AG. Grund sei nach Greenpeace-Angaben die Gefährdung der anliegenden Bevölkerung durch den Betrieb des Reaktors, in dem Brennstoff mit gefälschten Sicherheitspapieren zum Einsatz gekommen sei. Der Stromkonzern habe damit die im Atomgesetz vorgeschriebene Zuverlässigkeit als Betreiber nicht gewährleistet. Zugleich prüfe Greenpeace rechtliche Schritte gegen den niedersächsischen Umweltminister Wolfgang Jüttner wegen Verletzung der Aufsichtspflicht. (iwr)

13:58 Uhr
ZEUS STROM AG: Tarifanpassung wegen der EU-Ökosteuergenehmigung
Aufgrund der nun endgültigen Absegnung der Ökosteuererhöhung um 0,5 Pfg. durch die EU-Kommission vom 15.2.00 paßt die ZEUS STROM AG zum 1.3.00 ihren Privatkundentarif von 23,7 Pfg. auf
24,2 Pfg. an. Die Bundesrepublik Deutschland hatte diese Steuererhöhung bereits zum 1.1.00 vorgesehen, dies wurde aber erst durch die Genehmigung der EU zum 15.2.00 bestätigt und wirksam. Obwohl auf die 0,5 Pfg. Ökosteuererhöhung auch die Mehrwertsteuer auf diese Steuer aufgeschlagen werden müßte (ergäbe 0,58 Pfg) bleibt bei der ZEUS STROM AG die Tarifanpassung bei brutto 0,5 Pfg. je kWh. (iwr)

13:50 Uhr
Stadtwerke Hannover: Weitergabe der Stromsteuer zum 1. März 2000 genehmigt 
Zum 1. März 2000 reichen die Stadtwerke Hannover die Stromsteuer von 0,5 Pfennigen an die rd. 375.000 Privat- und kleinen Geschäftskunden weiter. Für den Single-Haushalt mit einem Verbrauch von 1.500 Kilowattstunden schlage die Stromsteuer derzeit jährlich mit 8,70 Mark zu Buche, der Vier-Personenhaushalt (3.500 Kilowattstunden) entrichte 20,30 Mark pro Jahr in die Steuerschatulle. (iwr)

13:19 Uhr
Kernkraftwerk Unterweser: Brennelemente werden ausgetauscht
Die Unternehmensleitung von PreussenElektra hat heute entschieden, die vier bei BNFL hergestellten MOX-Brennelemente, die sich derzeit im Kernkraftwerk Unterweser befinden, gegen neue Brennelemente auszutauschen. Vor dem Hintergrund des Berichts der britischen Aufsichtsbehörde zur Brennelement-Fertigung bei BNFL hat PreussenElektra nach eigenen Angaben Mitarbeiter nach Sellafield entsandt, um die Fragen der Dokumentation vor Ort aufzuklären. Die am gestrigen Mittwoch dazu durchgeführten Prüfungen hätten ergeben, dass es sich nicht, wie bisher angenommen, um Dokumentationsdefizite, sondern nach Einschätzung von PreussenElektra um Fälschungen handelt. Diese betreffen die Zwischendokumentation der zweiten, manuellen Prüfung. Die Untersuchungen vor Ort hätten dagegen bestätigt, dass die Fertigung der sogenannten Pellets spezifikationsgerecht erfolgte; auch die stichprobenartige zweite Prüfung sei im Anschluss an die erste automatische Prüfung tatsächlich durchgeführt worden. Der Einsatz der vier in Sellafield gefertigten Brennelemente hätte zu keinem Zeitpunkt einen Einfluss auf die Sicherheit des Kernkraftwerks Unterweser. Gleichwohl sei der Tatbestand der Fälschung der Zwischendokumentation durch einen Lieferanten aus Sicht von PreussenElektra so schwerwiegend, dass sich das Unternehmen zum Austausch der betroffenen Brennelemente entschlossen habe.PreussenElektra hat das Management von BNFL für morgen zu einem Gespräch über diese Vorgänge nach Hannover gebeten. (iwr)

12:17 Uhr
Mannesmann und RWE wollen im E-Business kooperieren
Die Mannesmann Arcor AG & Co., Frankfurt, und die RWE AG, Essen, haben sich darauf verständigt, im E-Business-Bereich zusammen zu arbeiten. Die angestrebte Kooperation umfasse neben E-Business-Lösungen für den europäischen Markt auch den Vertrieb und die Entwicklung gemeinsamer Produkte (Co-Branding). Ziel sei es, für die Kunden verbraucherfreundliche, komfortable und effiziente Dienstleistungen über das Internet anzubieten, wie beispielsweise die Online-Ablesung von Strom, Gas und Wasser. (iwr)

10:56 Uhr
Streichung von Arbeitsplätzen bei RWE und VEW
Einem Bericht der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) zufolge wird der Zusammenschluss von RWE und VEW mit einer Streichung von rund 10.000 Jobs einhergehen. Unter Berufung auf Aussagen von RWE-Vorstandschef Kuhnt werden fusionsbedingt 3200 Stellen abgebaut. Hiervon sollen 2400 auf RWE und 800 auf VEW entfallen. Bereits vorher habe RWE Energie einen Abbau von 4500 Stellen angekündigt. Hinzu komme der Wegfall von weiteren 2000 Stellen bei Rheinbraun. Im VEW-Bereich stünden 500 Stellen zur Disposition. (iwr) 

09:06 Uhr
Aufsichtsräte von RWE und VEW billigen Fusionskonzept
Die Aufsichtsräte der beiden westdeutschen Energieversorgungsunternehmen RWE AG und VEW AG haben gestern das Konzept zum Zusammenschluss beider Unternehmen gebilligt. Durch die Verschmelzung entsteht ein neuer Energiekonzern, der den Namen RWE AG tragen, einen Umsatz von rd. 43 Mrd. EURO erwirtschaften und etwa 170.000 Mitarbeiter beschäftigen wird. RWE zufolge wird somit das privatwirtschaftlich größte Energeiversorgungsunternehmen in Europa geschaffen. Die Arbeiten der Gutachter zur Ermittlung des Umtauschverhältisses sind, so RWE, weit fortgeschritten. Nach dem jetzigen Stand wird das Verhältnis der Unternehmenswerte RWE zu VEW bei ca. 83,5 zu 16,5 liegen. Das Umtauschverhältnis der Aktien wird voraussichtlich 5:1 (fünf RWE-Aktien für eine
VEW-Aktie) betragen. Die Fusion der beiden Unternehmen bedarf noch der Zustimmung der Aktionäre (Hauptversammlung im Sommer) und des Bundeskartellamtes. (iwr)

23/02/00
17:15 Uhr
Pressekonferenz zur Fusion von RWE und VEW live im Internet
Die Vorstandsvorsitzenden der RWE AG, Dr. Dietmar Kuhnt, und der VEW AG, Dr. Gert Maichel, werden heute im Rahmen einer Pressekonferenz in Düsseldorf über die Ergebnisse der heutigen Aufsichtsratssitzungen beider Unternehmen berichten. Diese Pressekonferenz wird ab 19.30 Uhr live im Internet unter http://www.rwe.de übertragen. (iwr)

15:22 Uhr
Wirtschaftsausschuss verabschiedet Erneuerbare-Energien-Gesetz
De Fraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN hat soeben bekannt gegeben, dass der Wirtschaftsausschuss des Bundestages heute mittag den Entwurf der Koalitionsfraktionen für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gegen die Stimmen von CDU/CSU und FDP verabschiedet hat. Damit ist nun die vorletzte Hürde genommen, und das Gesetz kann am Freitag vom Bundestag beraten und verabschiedet werden. (iwr)

13:58 Uhr
Ministerium erteilt Kernkraftwerk Emsland Genehmigung für höher angereicherte Brennelemente
Am 18. Februar 2000 hat nach Angaben der VEW Energie AG das Niedersächsische Umweltministerium der Kernkraftwerke Lippe-Ems GmbH in Lingen den Genehmigungsbescheid zur Anhebung der maximalen Anfangsanreicherung der Uranbrennelemente von 4,0 auf 4,4 Gewichtsprozent U235 erteilt. Mit der höheren Urananreicherung würden in Zukunft ca. 10 % des benötigten Brennstoffes eingespart. Vorteile seien eine verbesserte Wirtschaftlichkeit, eine verringerte Entsorgungsmenge abgebrannter Brennelemente und damit auch eine geringere Anzahl von Brennelementtransporten. (iwr)

12:19 Uhr
EnergieKontor sieht Zukunft im Ausland
Der Bremerhavener Windkraftanlagen-Projektentwickler EnergieKontor sieht den Schwerpunkt seiner Arbeit zunehmend im Ausland. Von 2003 an werde das Unternehmen mehr als die Hälfte aller Projekte jenseits der deutschen Grenzen (u. a. Portugal, Griechendland, Spanien) realisieren. Mit einer bisher installierten Leistung von über 140 Megawatt in 24 Windparks mit insgesamt 156 Anlagen ist EnergieKontor nach eigenen Angaben in Deutschland der Marktführer. Im zurückliegenden Jahr habe EnergieKontor 24 Anlagen errichtet. Der Umsatz erreichte 93,3 Millionen Mark. Auf vergleichbarer Basis entspreche das einer Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr um rund 50 Prozent. Insgesamt habe das 1990 gegründete EnergieKontor bisher 369 Millionen Mark in Windparks investiert. (iwr)

11:16 Uhr
Greenpeace besetzt Kühlturm des Atomkraftwerks Philippsburg
Greenpeace-Aktivisten sind heute früh auf den Kühlturm des Atomkraftwerks Philippsburg geklettert, um gegen den Anbieter "Yello" zu protestieren. Nach Angaben von Greenpeace werde mit der Protestaktion, an der insgesamt rund 80 Aktivisten aus ganz Europa teilnähmen, der Anbieter "Yello" aufgefordert, in seinem Stromangebot auf Atomenergie zu verzichten. "Yello" sei eine hundertprozentige Tochter des Energiekonzerns "Energie Baden-Württemberg" (EnBW), der den Atommeiler in Philippsburg betreibe. (iwr)

11:00 Uhr
Streitgespräch zwischen Verfassungsrechtlern Ossenbühl und
Denninger zum Atomausstiegsgesetz
Das von der Bundesregierung geplante Atomausstiegsgesetz ist nach Auffassung des Bonner Verfassungsjuristen Professor Fritz Ossenbühl äußerst problematisch. Ossenbühl und der Frankfurter Verfassungsrechtler Professor Erhard Denninger führten gestern in Berlin während einer Diskussionsveranstaltung des Deutschen Atomforums ein Streitgespräch zum Thema "Rechtsprobleme eines Ausstiegs aus der Kernenergie". Dabei erklärte der Rechtsexperte Ossenbühl, dass ein Ausstiegsgesetz zwar eine sogenannte Legalenteignung (Enteignung kraft Gesetzes) darstellen würde, aber damit zugleich eine Vielzahl weiterer Rechtsfragen aufgeworfen werde. Professor Erhard Denninger hingegen vertrat die These, dass "eine Befristungsregelung, allerdings verbunden mit der generellen Entscheidung über die Beendigung der Kernenergienutzung, nicht als sogenannte. Legalenteignung anzusehen ist, sondern als eine Inhalts- und Schrankenbestimmung des Eigentums". Denninger forderte: "Die grundsätzliche Ausstiegsentscheidung und alle damit zusammenhängenden wesentlichen Rahmenbedingungen für die Beendigung der gegenwärtig existierenden Kernkraft-Stromerzeugung können keinesfalls allein einem Konsens zwischen Regierung und Kraftwerksbetreibern überlassen bleiben." Ein "förmliches Parlamentsgesetz ist von Verfassungswegen nicht nur möglich, sondern sogar geboten", betonte er. (iwr)

10:55 Uhr
Kurzfassung des E-world-Vortrags jetzt abrufbar
Der vom Leiter des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) anläßlich des internationalen Fachkongresses "E-world of energy" (08.-09.02., Essen) gehaltene Vortrag "Marktperspektiven, Einsatz und Wirtschaftlichkeit regenerativer Energiequellen" ist aufgrund der großen Nachfrage ab sofort als Kurzfassung auf unseren Internetseiten unter der Rubrik Specials abrufbar. (iwr)

08:48 Uhr
Fraktionen verabschieden Erneuerbare-Energien-Gesetz
Gestern Nachmittag haben die Bundestagsfraktionen von Bündnis 90/DIE GRÜNEN und SPD die endgültige Fassung des Gesetzes für den Vorrang erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG) verabschiedet, erklärt Hans-Josef Fell, Energieexperte der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN. Das Gesetz könne nun heute in den Ausschüssen beraten und am Freitag vom Bundestag verabschiedet werden. Wesentliche Eckpunkte sind u.a.:
1. Fotovoltaikanlagen erhalten unabhängig von ihrer Inbetriebnahme die Vergütung von 99 Pfennigen je Kilowattstunde. Bestehende Windenergieanlagen genießen einen verbesserten Bestandsschutz.
2. Strom aus erneuerbaren Energien erhält Vorrang vor sonstigem Strom
3. Die Kosten für den Netzausbau müssen nicht von den Betreibern von Windenergieanlagen und sonstigen Erneuerbaren Energien getragen werden, sondern von den Netzbetreibern, die diese Kosten umlegen können. (iwr)

22/02/00
17:14 Uhr
VEBA AG: Technischer Durchbruch bei der Powerline Communication-Technologie
VEBA Telecom hat zusammen mit der VEBA-Energietochter PreussenElektra und der RegioCom in Barleben bei Magdeburg einen ersten Feldversuch zur Sprach- und Datenübertragung über Stromleitungen erfolgreich abgeschlossen. Der Pilottest finde seit Februar 1999 im Umland von Magdeburg statt und wird mit acht Haushalten durchgeführt. Die Testergebnisse hätten bewiesen, dass über Stromleitungen Telefonie und Internet parallel mit komfortablen Bandbreiten betrieben werden könne, wobei für den einzelnen Kunden eine Internet-Bandbreite von bis zu zwei Megabit pro Sekunde zur Verfügung stehe. Aufgrund dieser Ergebnisse werde nun die Markteinführung der Technologie vorbereitet. Die Weiterentwicklung von Powerline Communication zur Marktreife sowie die Entwicklung des Geschäftsmodells zur Vermarktung werde in einer Projektgesellschaft mit dem Namen Oneline AG erfolgen. Nach einer erweiterten Testphase mit mehreren hundert Haushalten sei die Markteinführung des Produktes zunächst durch den Regionalversorger AVACON, einer Tochtergesellschaft der
PreussenElektra AG, bis Ende des Jahres 2000 vorgesehen. (iwr)

17:05 Uhr
LEW-Preismodelle: LEW2000 und Avanza
Die Lech-Elektrizitätswerke (LEW) haben für ihre Privatkunden ein zweistufiges Preismodell für Strom entwickelt. Die Namen der Angebote: LEW2000 und Avanza. Es gilt das Prinzip der Bestabrechnung. Das heißt: Abhängig vom Stromverbrauch legen die Lech-Elektrizitätswerke ihrer Abrechnung automatisch das Preismodell zugrunde, das für ihre Kunden am günstigsten ist. Die LEW-Kunden müssen sich jedoch bereits für Avanza entschieden haben oder sich jetzt für LEW2000 oder Avanza entscheiden. Von LEW2000 profitieren Kunden mit einem jährlichen Stromverbrauch von mehr als 3.040 kWh. (iwr)

15:51 Uhr
Enquete-Kommission "Nachhaltige Energieversorgung unter den Bedingungen der Globalisierung und der Liberalisierung" 
Der Bundestag soll eine Enquete-Kommission "Nachhaltige Energieversorgung unter den Bedingungen der Globalisierung und der Liberalisierung" einsetzen. Dies verlangen die Fraktionen von SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Die Grünen und F.D.P. in einem gemeinsamen Antrag. Der Kommission sollen 13 Abgeordnete und 13 Sachverständige angehören, von denen jeweils sechs von der SPD, jeweils vier von der CDU/CSU und jeweils einer von Bündnis 90/Die Grünen, F.D.P. und PDS benannt werden. Ziel der Kommission solle es sein, den Beitrag Deutschlands zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Umweltkonferenz von Rio de Janeiro 1992 (Agenda 21) im Blick auf die Verabschiedung einer UN-Strategie zu "Energie und nachhaltige Entwicklung" im Jahre 2001 sowie auf die Konferenz "Rio+10" im Jahr 2002 zu entwickeln. (iwr)

14:09 Uhr
Stadtwerke Hannover versorgen Norwegen 
Seit Anfang Februar 2000 versorgen die Stadtwerke Hannover AG den norwegischen EXPO-Pavillion mit Strom, Gas und Wasser. Damit ist Norwegen der erste offizielle Teilnehmer der EXPO 2000, der einen Liefervertrag mit den Stadtwerken Hannover abgeschlossen hat. "Der erste Vertrag ist unter Dach und Fach, wir arbeiten mit Hochdruck an weiteren 299 Abschlüssen mit Nationen und Organisationen", kommentiert Michael Bosse-Arbogast die Unterschrift des norwegischen Generalkommisars Per Reinboth. (iwr)

13:50 Uhr
"evivo"-Strom für 1,4 Mio. Haushalte
Bereits 1,4 Mio. Haushalte in Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen beziehen den Markenstrom "evivo" von der VEW Energie AG oder ihren Stadtwerke-Partnern. Dies gab die VEW Energie AG gestern bekannt. Darüber hinaus vertreiben auch die DEW (Dortmund), die AVU (Gevelsberg) sowie die Stadtwerke Ahaus, Beckum, Dülmen, Gronau, Herten, Lingen, Velbert und Warstein "evivo"-Strom und beliefern damit insgesamt über drei Mio. Menschen. (iwr)

12:08 Uhr
Monti: VEBA und VIAG sollen Verbändvereinbarung unterlaufen
Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland hat EU-Wettbewerbskomissar Mario Monti die beiden deutschen Energiekonzerne VEBA und VIAG implizit dazu aufgefordert, die umstrittene Verbändevereinbarung der deutschen Stromwirtschaft zu unterlaufen. Eine Genehmigung der geplanten Fusion sei nach derzeitigem Stand nur möglich, wenn die Unternehmen die Vereinbarung nicht akzeptierten. Nach der Verbändevereinbarung können die Stromunternehmen von Lieferanten eine erhöhte Gebühr verlangen, wenn diese durch ihre Netze Strom quer durch Deutschland oder aus dem Ausland liefern. (iwr)

10:01 Uhr
RWE und VEW legen morgen erstes Konzept vor
Am morgigen Mittwoch wollen die Vorstandschefs von RWE, Dietmar Kuhnt, und VEW, Gert Maichel, auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf erstmals Einzelheiten über die Fusion der beiden Unternehmen vorlegen. Die Fusionsverhandlungen laufen nun bereits über fünf Monate und befinden sich nach Aussagen beider Unternehmen "auf einem guten Weg". Ein Zusammenschluss von RWE und VEW wird Deutschlands grössten Stromkonzern hervorbringen. (iwr)

07:22 Uhr
VDEW: Zufriedenheit der großen Stromkunden wächst
Die Zufriedenheit der großen Stromverbraucher aus Industrie, Handel und dem Dienstleistungsbereich mit ihren Stromanbietern wächst. Im Oktober 1999 waren 44 Prozent der großen Stromkunden in Deutschland mit dem von ihrem Stromversorger gebotenen Preis-Leistungsverhältnis zufrieden. Im Herbst 1997 - vor der Einführung von Wettbewerb im deutschen Strommarkt - waren es 17 Prozent gewesen. Das meldet die Vereinigung Deutscher Elektrizitätswerke (VDEW), Frankfurt am Main. Im Auftrag des Spitzenverbandes hatte das Institut sample QM, Mölln, repräsentativ 500 Großkunden der Stromversorger befragt. (iwr)

21/02/00
17:48 Uhr
Irland fordert sofortige Schließung von Sellafield
Presseagenturmeldungen zufolgehat die Regierung der Republik Irland Großbritannien am Samstag aufgefordert, die Wiederaufbereitungsanlage Sellafield sofort zu schließen. Damit reagierte Energie-Minister Joe Jacob auf die schweren Sicherheitsmängel in der Nuklearanlage, die am Freitag von der britischen Atomaufsicht scharf gerügt worden waren. Die britische Atomaufsicht hatte am Freitag eine umfassende Neu-Organisation der Aufarbeitungsfabrik gefordert, weil gut drei Jahre lang in Sellafield Prüfberichte über aufgearbeitete Brennstäbe gefälscht und Prüfungen bescheinigt wurden, die tatsächlich nie vorgenommen wurden. Das IWR berichtete hierüber bereits in den beiden vorausgegangenen Meldungen. (iwr)

16:59 Uhr
PreussenElektra: Keine gefälschte Sicherheitsdokumentation
PreussenElektra Kernkraft weist den Vorwurf von gefälschten Sicherheitsdokumentationen beim Einsatz von Brennelementen zurück. Nach Unternehmensangaben werden im Kernkraftwerk Unterweser zwar vier Brennelemente eingesetzt, die bei der der Fälschung bezichtigten britischen Wiederaufarbeitungsgesellschaft British National Fuels (BNFL) gefertigt wurden, allerdings habe PreussenElektra Kernkraft die Sicherheitsdokumente für diese vier Kernkraftwerke überprüft, nachdem bekannt geworden sei, dass BNL Fälschungen vollzogen habe. (iwr)

12:22 Uhr
Greenpeace: Gefälschte Sicherheitsdaten über Atomkraftwerke
Laut einer Greenpeace-Pressemeldung geht aus einem am Freitag veröffentlichten Bericht der britischen Atomaufsichtsbehörde (NII) hervor, dass durch den britischen Hersteller von Brennelementen British Nuclear Fuels (BNFL) auch Sicherheitsdaten von deutschen Brennelementen gefälscht wurden. Hierbei handele es sich u.a. um das niedersächsische Atomkraftwerk Unterweser. Greenpeace erklärte weiter, dass die englische Atomaufsichtsbehörde in ihrem Bericht gravierende Defizite bei der Sicherheitskultur der Atomanlagen in Sellafield festgestellt habe. (iwr)

10:30 Uhr
Verhaltene Wechselbereitschaft zu Ökostrom
Einem Bericht der Berliner Morgenpost zufolge ist die Wechselbereitschaft von Deutschlands Stromkunden zu Ökostrom nach wie vor gering. Hierfür seien vor allem die höheren Preise von Ökostrom gegenüber Normalstrom sowie die im Vergleich zum Telefonmarkt komplizierten Wechselbedingungen verantwortlich. Ökostromanbieter wie Unit(e) Energy, die Ökostrom Handels AG, Lichtblick und Greenpeace machten ihre Umsätze eher in der Produktion von Ökostrom als im Handel mit ihm, so die Berliner Morgenpost weiter. (iwr)

07:35 Uhr
Kernenergie: Schröder will Umrechnung in Strommengen
Bundeskanzler Schörder hat im Zusammenhang mit dem Ausstieg aus der Kernenergie vorgeschlagen, die 30 Kalenderjahre Restlaufzeit in Strommengen umzurechnen. Diese könnten die Stromversorger auf die Kraftwerke individuell verteilen. Die Stromversorger haben den Vorschlag abgelehnt. (iwr)

18/02/00
10:02 Uhr
8 : 1 für Bayernwerk: Vertriebsgesellschaft gewinnt Marktanteile 
"Wir haben 1999 in jedem Kundensegment Absatzsteigerungen erzielen können. Unsere Vertriebsgesellschaft gewinnt kontinuierlich Marktanteile hinzu.", sagte Klaus Forster, Vorstandsmitglied der Bayernwerk AG. "Für jede Kilowattstunde, die wir an einen Wettbewerber abgeben mussten, konnten wir acht neue hinzugewinnen." Auch der Sprung in den bundesweiten Markt sei inzwischen geschafft. Im Privatkundengeschäft sei Bayernwerk deutschlandweit mit AQUAPOWER, gemessen an der Anzahl der Vertragsabschlüsse, außerordentlich erfolgreich. (iwr)

09:56 Uhr
Neue Solaranlagen und TÜV-Zertifikat für "newpower":
Die Hamburgischen Electricitäts-Werke und die Deutsche Shell AG sind mit ihrem Grünstromangebot "newpower" in Hamburg nach eigenen Angaben mit Abstand Marktführer für regenerativ erzeugten Strom. Schon mehr als 1.200 Hamburger Haushalte hätten zum 1. März 2000 einen Liefervertrag für "newpower" abgeschlossen. Die TÜV Nord Gruppe habe das Grünstromprodukt "newpower" jetzt auch zertifiziert. Für "newpower" investierten beide Unternehmen in zusätzliche Erzeugungsanlagen für erneuerbare Energien. Für dieses Jahr seien Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 30 kW und die Inbetriebnahme zweier Windkraftanlagen in der Shell Raffinerie in Harburg mit insgesamt 3 MW vorgesehen. Die erste Anlage solle im Juli in Betrieb gehen. Mit den beiden Windkraftanlagen könnten etwa 4.000 Haushalte mit "newpower" versorgt werden.Für Interessenten gibt es die newpower-Hotline: 0180 - 122 25 36. (iwr)

09:49 Uhr
Die ersten Industriekunden und Gewerbekunden mit mehreren Millionen kWh "auktioniert"
Bereits in der Startphase hat das stromauktionshaus.de eine Vielzahl von Gewerbeverbrauchern mit ihren neuen Stromanbietern günstig "verbunden". Auch habe sich bereits eine große Anzahl von Privatkunden zur in Kürze stattfindenden "Poolauktion" eingefunden. (iwr)

09:38 Uhr
Stromtarife.de - Mehr als 30.000 Abonnenten des Newsletters
Der vom Internationalen Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) entwickelte erste Stromtarif-Vergleichsrechner im Internet ist weiterhin sehr erfolgreich. Dieses gilt auch für den populären Stromtarife-Newsletter, der bereits jetzt die Marke von 30.000 Abonnenten überschritten hat. In kompakter Form wird in diesem Newsletter 14-täglich über Tendenzen auf dem Strommarkt (Haushaltstarife, Ökostrom und Gewerbetarife) berichtet. Auf besonderes Interesse stößt ausserdem immer wieder die Rubrik "Leserfragen und Leserberichte" in der wechselwillige Stromkunden zu Wort kommen und über ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Stromwechsel berichten können. Als kleines Danke-Schön erhält der 30.000ste Abonnent in den nächsten Tagen eine elektronische CASIO-Datenbank mit passswortgeschütztem Telefonregister. (iwr)

17/02/00
16:48 Uhr
1 Jahr Öko-Strom ab 1 Mark
astromo.de, nach eigenen Angaben Marktführer beim Stromverkauf über das Internet, versteigert auf der Online-Auktionsplattform eBay (http://www.ebay.de) erstmals ein Jahr Strom für eine vierköpfige Familie. Die 4000 Kilowattstunden werden ab 1 Mark angeboten. Der Erlös der Auktion geht zu 100 % an den WWF, der für den Schutz von Tiere und Pflanzen auf der ganzen Welt sorgt. (iwr)

16:40 Uhr
"Super Illu" erzielt für seinen Strompool derzeit günstigsten überregionalen Tarif
Der Strompool von "Super Illu" geht jetzt mit einem konkreten Tarifangebot an den Start: Die rund 11.000 Haushalte, die sich in der Initiative der größten Kaufzeitschrift Ostdeutschlands als Einkaufsgemeinschaft zusammengeschlossen haben, erhalten in diesen Tagen die speziell ausgehandelten Tarife des Energieanbieters best energy, einer Tochter der Bewag und Mobilcom. "Super Illu" hatte den Strompool im November 1999 mit dem Ziel eingerichtet, als möglichst große Einkaufsgemeinschaft Stromkosten zu sparen. (iwr)

16:37 Uhr
GEW Köln AG schließt Liefervertrag mit VASA Energy GmbH & Co. KG ab
Der Stromhandelsabteilung der Gas-, Elektrizitäts- und Wasserwerke Köln AG ist ein neuer bedeutender Geschäftsabschluss gelungen:  Ab sofort liefert das Kölner Unternehmen für ein Jahr Strom an die VASA Energy, eine Tochter des schwedischen Stromunternehmens Vattenfall. Nach einer internationalen Ausschreibung erhielt GEW den Zuschlag. Die Gesamtmenge beträgt 300 Millionen Kilowattstunden Strom. Das entspricht fünf Prozent des bisherigen Gesamtabsatzes der GEW. Der Vertrag läuft für ein Jahr. (iwr)

16:31 Uhr
Regierung sieht VEAG-Anteilseigner in der Verantwortung
Die Anteilseigener der Vereinigten Energiewerke AG (VEAG) stehen in der Verantwortung und müssen ihre eingegangenen Verpflichtungen einhalten. Darauf verwies die Bundesregierung am Mittwochmittag im Ausschuss für Angelegenheiten der neuen Länder, der sich über den aktuellen Stand der Bemühungen unterrichten ließ, die Zukunft der VEAG als wettbewerbsfähigem Stromversorger in Ostdeutschland zu sichern. Für die Regierung geht es nach eigenen Angaben um eine langfristige Beteiligungslösung, damit die Verstromung ostdeutscher Braunkohle gesichert wird, und um den Erhalt der VEAG. Die VEAG könne die Senkung der Stromabgabepreise an die Regionalversorger um zwei Pfennige pro Kilowattstunde als "Anpassung an den Markt" nicht verkraften. Zur Liquiditätssicherung hätten deshalb die Anteilseigner, PreussenElektra, Bayernwerk, RWE und eine Energiebeteiligungsholding, der VEAG ein Darlehen von 1 Milliarde DM zugesagt. Synergieeffekte erhofft sich die Regierung aus der geplanten Fusion der VEAG mit der Lausitzer Braunkohle AG (Laubag) im kommenden Jahr. Sollten ausländische Unternehmen ein Interesse an einem Erwerb der VEAG haben, so die Regierung, müssten sie den Anteilseignern Kaufangebote unterbreiten. Es dürfe nicht der Eindruck erweckt werden, als könne die Politik anstelle der Anteilseigner die Probleme lösen. Einen Konkurs der VEAG schloss die Regierung aus. Daran hätten sowohl die Beschäftigten als auch die Anteilseigner kein Interesse. Letztere seien in der Verantwortung, mit dem Unternehmen so umzugehen, wie sie es im Privatisierungsvertrag Anfang der neunziger Jahre zugesagt hätten. Durch den Privatisierungsauftrag sei auch der Bund betroffen, betonte die F.D.P. Dadurch habe sich das Bundeswirtschaftsministerium auf das Stabilisierungsmodell eingelassen. Für die CDU/CSU-Fraktion liegt die zentrale Frage in der Selbstständigkeit der VEAG. Wenn ihr der Stromhandel entzogen würde, hätte sie keine Aufgabe mehr. Bündnis 90/Die Grünen erklärten, die kapitalstarken Anteilseigner müssten mit der neuen Wettbewerbssituation zurecht kommen. (iwr)

15:02 Uhr
Industrie-Strompreise kräftig gesunken
Der industrielle Dow Jones VIK-Strompreisindex ist im Monat 
Januar auf 11,244 Pf/kWh (Dezember: 13,453 Pf/kWh) kräftig gefallen. Ursache für diesen Preisrutsch ist nach VIK-Angaben der stark zunehmende Wettbewerbsdruck auf die Energieversorger, die durch Rationalisierungsmaßnahmen erzielte Kostensenkungen an die Verbraucher weitergeben. Insgesamt seien die Industrie-Strompreise im letzten Halbjahr durchschnittlich um 17 %  gefallen, so der VIK. (iwr)

15:00 Uhr
Sparen bei der "zweiten Miete"
Strom ist plötzlich gelb oder blau und billiger als je zuvor. Dennoch steigen in Deutschland die Mietnebenkosten: Die sogenannte zweite Miete für Wasserver- und Entsorgung, Müllabfuhr und Energiekosten verschlingt fast ein Viertel des gesamtem Wohnbudgets. Dies hat das Bonner Instituts für Städtebau (ifs) errechnet. Für Strom, Gas und andere Brennstoffe zahlten die Bundesbürger im Jahr 1999 rund 2,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Eine Möglichkeit, die Heizkosten zu reduzieren, sei das Verlegen von Teppichboden, darauf weist die Europäische Teppichgemeinschaft e.V. (ETG) hin. (iwr)

09:41 Uhr
NRW-Umweltministerin Höhn: Neuer Typ Gaskraftwerke für NRW in Planung
Unter Berufung auf Informationen der mittelständischen BAW Holding West GmbH aus Castrop-Rauxel und der zuständigen Genehmigungsbehörden für Nordrhein-Westfalen gab das nordrhein-westfälische Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft bekannt, dass in NRW zwei große Gaskraftwerke des neuesten und hocheffizienten Typs, sog. GUD-Kraftwerke (Gas- und Dampfturbinenkraftwerke), geplant sind. Diese Kraftwerke, die nach Angaben der Anlagenbauer einen Wirkungsgrad von 57,5% erreichen, wurden von der Bundesregierung in der zweiten Stufe der Ökosteuerreform anderen Kraftwerksanlagen steuerlich gleichgestellt. Die beiden Anlagen, die jeweils 400 bzw. 800 MW an Leistung erbringen sollen, sollen an Standorten in Dortmund und Ahaus entstehen. Das Investitionsvolumen wird auf ca. 1,2 Mrd. DM beziffert. (iwr)

16/02/00
16:55 Uhr
Stadtwerke Frankfurt (Oder): Patenschaft für "Jugend forscht"
Am heutigen zweiten Wettbewerbstag konnten die Jungforscherinnen und Jungforscher viele interessierte Gäste aus Schulen sowie Unternehmen und Institutionen der Oderstadt in der Ausstellung begrüßen. In seinem Grußwort betonte der Geschäftsführer der Stadtwerke Frankfurt (Oder) GmbH, Herr Hans Tobler, nochmals die Bedeutung des naturwissenschaftlich - technischen Wettbewerbes. Die Stadtwerke werden auch in der nächsten Wettbewerbsrunde die Patenschaft über den Wettbewerb "Jugend forscht - Schüler experimentieren" übernehmen. (iwr)

15:52 Uhr
Stadtwerke Frankfurt (Oder) GmbH schneiden mit "guter Zwei" ab
Im Herbst des vergangenen Jahres wurde unter den Bürgern der Stadt Frankfurt (Oder) eine telefonische Befragung zur Kundenzufriedenheit mit den Stadtwerken durchgeführt. Das Ergebnis könne sich aus Sicht der Stadtwerke durchaus sehen lassen. "Insgesamt schneiden wir mit einer "guten Zwei" ab", erläutert Roland Schmidt, Pressesprecher der Stadtwerke. Von etwa einem Drittel der Befragten sei das Preis-Leistungs-Verhältnis weniger erfreulich bewertet worden. "Tatsächlich gehören die Stadtwerke Frankfurt (Oder) GmbH jedoch zu den günstigsten Stromversorgern in Deutschland und zu den absolut günstigsten Stromanbietern in Brandenburg. Wir werden uns anstrengen, um dieses Bild richtig zu stellen", so Schmidt weiter, "denn gerade bei den Strompreisen brauchen wir unser Licht nicht unter den Scheffel zu stellen." (iwr)

14:05 Uhr
Yello jetzt auch für Geschäftskunden
Ab sofort bietet der gelbe Stromanbieter auch günstige Preise für Geschäftskunden an: "19/19 plus" heisst das Angebot, das für alle Geschäftskunden gilt, die einen Stromverbrauch bis 30.000 Kilowattstunden pro Jahr und Abnahmestelle haben. "19/19 plus" bedeutet, 19 Pfennige pro Kilowattstunde und 19 Mark Grundpreis im Monat plus Umsatzsteuer. Netznutzungsgebühr, Zählermiete, Konzessionsabgaben und Ökosteuer sind in diesem Angebot enthalten. Im Geschäftskunden-Service arbeitet Yello mit Vertriebsbeauftragten, die den Kunden individuell vor Ort in Sachen Energie beraten. Der Kölner Stromanbieter, der seit Anfang dieses Jahres nach eigenen Angaben über 70 Prozent Wasserkraft in seinem Energiemix hat, beliefert seit 1. November 1999 Privatkunden in ganz Deutschland und meldet mittlerweile knapp eine Viertelmillion Kunden. Interessenten können sich unter der kostenlosen Yello-Service-Nummer 0800/19 000 19 informieren. (iwr)

14:03 Uhr
Saarländische Kunden honorieren "Preis-plus-Service-Strategie" der energis
Seit September vergangenen Jahres ist die energis, eine gemeinsame Gesellschaft der VSE und Saar Ferngas, am Markt tätig. Sie beliefert die bisher von VSE und Südwestgas betreuten Strom- und Erdgas-Kunden und versorgt gemeinsam mit ihren Vertriebspartnern große Teile des Saarlandes mit Strom und Wärme. Mit individuellen und günstigen Strompreisangeboten für Haushalte, Service-Dienstleistungen vor Ort und Förderprogrammen für Energiesparer hat die energis nach eigenen Angaben fast alle ihre Haushaltskunden sowie alle Gewerbe- und Industriekunden im Wettbewerb halten können. Nähere Informationen für Privatkunden gibt es unter der Telefonnummer 0800-3637447 oder 0800-energis. (iwr)

13:56 Uhr
VSE-Seminar-Programm 2000 - offen für alle
Mit dem nötigen Rüstzeug im Kampf um den Kunden gewappnet sein. Für dieses Ziel bietet die VSE AG ein interessantes und umfangreiches Weiterbildungsprogramm 2000 an. Teilnehmen können nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VSE und ihrer Beteiligungsgesellschaften, sondern auch Interessierte aus anderen Unternehmen, der Verwaltung und aus Institutionen. Themenschwerpunkte sind u. a. Kurse zum Thema Markt, Wettbewerb und Kundenorientierung. Nähere Auskünfte online@vse.de. (iwr)

12:26 Uhr
HEW und Viebrockhaus gehen neue Wege
Anläßlich der Eröffnung des Musterhausparks Fallingbostel der Firma Viebrockhaus AG am 17.2.2000 haben die Viebrockhaus AG und die Hamburgischen Electricitäts-Werke (HEW) im Rahmen eines Pilotprojektes vereinbart, Elektrowärmepumpen zweier im Bau befindlicher Hamburger Niedrigenergie-Häuser mit "newpower-Strom" aus erneuerbaren Energien zu versorgen. Das Pilotprojekt wird im Rahmen des 1994 ins Leben gerufenen Energiekonzeptes Zukunft der HEW begleitet. Im Rahmen des Konzeptes werden Energiesparen, neue Energietechniken und erneuerbare Energien in Hamburg gefördert. (iwr)

11:14 Uhr
Neu bei Stromtarife.de: Büchershop
Um unseren Service für unsere Leser weiter zu verbessern, haben wir ab sofort einen Büchershop mit direkter Bestellmöglichkeit in Zusammenarbeit mit unserem Partner BOL eingerichtet. In regelmäßigen Abständen werden dort Bücher rund um die Themen Strom und Energie vorgestellt. Zum Shop ... (iwr)

10:34 Uhr
Öffentliche Anhörung zum EEG
Die Ergebnisse der öffentlichen Anhörung des Wirtschaftsausschusses zum Entwurf des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) lesen Sie in unserer Rubrik Specials. (iwr)

15/02/00
18:02 Uhr
Kernenergieausstieg im Konsens mit der Wirtschaft
Die Antwort der Bundesregierung auf eine Große Anfrage der CDU/CSU-Fraktion zum Energiekonzept der Bundesregierung lesen Sie in unserer Rubrik Specials. (iwr)

17:43 Uhr
Liberalisierung des Strommarkts fördert umweltgefährdende Kraftwerke in Osteuropa
Infolge der Liberalisierung des Strommarktes in Deutschland wird nach Informationen des ZDF-Magazins "Kennzeichen D" eine Reihe umweltgefährdender Kraftwerke in Mittel- und Osteuropa in Betrieb bleiben. In einer unveröffentlichten Studie, die "Kennzeichen D" vorliege, prognostiziere das Wuppertaler Institut für Klimaforschung einen starken Anstieg der Stromimporte aus dieser Region in den kommenden zehn Jahren. Das Institut sehe darin - gerade bei einem deutschen Ausstieg aus der Atomenergie - eine Verlagerung der mit der Kernenergienutzung verbundenen Risiken ins Ausland. Als besonders problematisch bewerteten es die Wuppertaler Klimaforscher, dass die Betreiber von Kernkraftwerken in Ost- und Mitteleuropa einen Anreiz erhalten, "größtenteils veraltete und unsichere Anlagen (zum Beispiel Tschernobyl in der Ukraine) noch möglichst lange laufen zu lassen." Das ZDF berichtet am morgigen Mittwoch in der Sendung "Kennzeichen D" (22.15 Uhr) über diese Problematik. (iwr) 

17:03 Uhr
EU-Kommission genehmigt ökologische Steuerreform in Deutschland
Die Europäische Kommission hält die steuerliche Sonderbehandlung bestimmter Wirtschaftsbereiche im Rahmen der Fortführung der ökologischen Steuerreform für vereinbar mit dem EG-Vertrag. Ihre heutige Entscheidung betrifft die beihilferechtlich relevante Fortführung der ökologischen Steuerreform, welche im wesentlichen die jährliche schrittweise Erhöhung der Stromsteuer und der Kraftstoffsteuer vorsieht. Noch geprüft wird dagegen die beabsichtigte Freistellung bestimmter Gas- und Dampfturbinenkraftwerke von der Mineralölsteuer. (iwr) 

15:52 Uhr
AOL Deutschland und Yello verkaufen über das Internet Strom
Der Online-Dienst AOL Deutschland und der Stromanbieter Yello setzen neue Akzente für branchenübergreifende eCommerce-Partnerschaften. Ziel der Übereinkunft ist es, die Nutzer der AOL-Plattformen für die attraktiven Einstiegsangebote der Yello-Produkte zu begeistern. Beworben werden die Angebote in den AOL- und CompuServe-Diensten, sowie auf den ebenfalls von AOL vermarkteten Portals aol.de, compuserve.de und Netscape Netcenter. Die bis zum 30.06.2000 laufende erste Phase umfasst einen Gesamtwert von mehreren Millionen Mark - und ist damit die bisher größte eCommerce Partnerschaft von AOL Deutschland. (iwr)

15:47 Uhr
Bewag-Stromprodukt ÖkoPur ist vom Öko-Institut in Freiburg zertifiziert
Umweltbewusste Kunden können ganz sicher sein, dass das von der Bewag angebotene Stromprodukt "ÖkoPur-Der Umweltstrom" ausschließlich aus regenerativen Quellen stammt: Ab sofort zertifiziert das unabhängige Öko-Institut e.V. Institut für Angewandte Ökologie in Freiburg seine Herkunft. Dabei wurde zuvor durch das Institut für solare Energieversorungstechnik (Iset) an der Universität Kassel die Herkunft der verkauften Strommengen geprüft. Durch ständige und langfristige Kontrolle erhalten die Kunden die Sicherheit, dass ÖkoPur zu 100 Prozent aus regenerativen Energien gewonnen wird. Diese sind Wasserkraft (59 Prozent), Windenergie (25 Prozent), Nutzung von Biomasse (15 Prozent) und Photovoltaik (ein Prozent). ÖkoPur ist deshalb ökologisch besonders wertvoll. Dafür erteilt das Öko-Institut die Ökostrom-Produktklasse "regenerativ". (iwr)

12:49 Uhr
Vorstände von EnBW und NWS vereinbaren "enge, nachhaltige Kooperation"
Die Vorstände der EnBW Energie Baden-Württemberg AG und der Neckarwerke Stuttgart AG (NWS) haben das Ziel einer "engen, nachhaltigen Kooperation" vereinbart. Die Eigenständigkeit der NWS bleibe erhalten. Auch künftig werde es in beiden Unternehmen keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Dies erklärten die Vorstände beider Unternehmen nach einem Gespräch am Montag in Stuttgart in einer gemeinsamen Erklärung. Bereits bis Mitte März sollen Ziele und Inhalte der Kooperation zwischen EnBW und NWS auf der Basis der Vorschläge der Eigentümer und Vorstände beider Unternehmen detaillierter geklärt werden. Die Planungen und deren Umsetzungen geschehen im Wege einer gemeinsamen Projektarbeit. (iwr)

11:47 Uhr
Zustimmung des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie zum EEG-Entwurf
Der energiepolitischen Sprecherin der Fraktion von Bündnis 90/Die GRÜNEN, Michaele Hustedt, zufolge, äusserten die Sachverstädnigen bei der öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie zum Erneuerabare-Energien-Gesetz (EEG) (vormals Stromeinspeisungsgesetz) große Zustimmung zu dem Gesetzentwurf, den die Regierungsfraktionen vorgelegt haben. Die Anhörung habe bestätigt, dass die Ausgestaltung des EEG verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden und mit dem Europarecht vereinbar sei. Hersteller und Betreiber von Windkraftanlagen erwarteten von dem neuen Gesetz, so Hustedt, einen deutlichen Ausbau der Windenergie insbesondere im Binnenland. Auch das goße Potenzial zur Stromgewinnung aus Biomasse könne nun durch die verbesserten Vergütungssätze ausgeschöpft werden. (iwr) 

09:09 Uhr
VIAG-Aktionäre stimmen Fusion mit VEBA zu
Nach Aussagen des Handelsblatts haben gestern auch die Aktionäre des Münchener Mischkonzerns VIAG der geplanten Fusion mit dem VEBA-Konzern zugestimmt. Die VEBA-Aktionäre hatten bereits am Donnerstag für eine Fusion votiert. Nun bedarf es nur noch der Genehmigung der europäischen Kartellbehörde in Brüssel, welche für den Mai erwartet wird. Durch die Fusion entsteht in Deutschland der mit einem Umsatzvolumen von rund 140 Mrd. EURO drittgrößte Industriekonzern. VIAG-Chef Simson erklärte, dass es u.a. Ziel des fusionierten Unternehmens sei, den Umsatz im Stromgeschäft von derzeit 15 Mrd. EURO in den nächsten fünfg jahren ertwa zu verdoppeln. (iwr)

14/02/00
18:23 Uhr
Fachtagung über Einsatz von Klein-Blockheizkraftwerken
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Solare Energieversorgungs-technik e.V. (ISET), der Energieagentur im Landkreis Kassel 'ENERGIE 2000 e.V.', dem Förderverein für Neue Technik im Handwerk e.V., der nergie-Aktiengesellschaft Mitteldeutschland (EAM), der Erdgas Mitteldeutschland GmbH (EGM) und der Landes-Energieagentur Hessen-Energie GmbH veranstaltet das hessische Umweltministerium am 16. Februar eine Fachtagung, die über den Einsatz von Klein-Blockheizkraftwerken im Hotel- und Gaststättengewerbe und in Metzgereien informiert. Die Veranstaltung findet im "Design-Zentrum Modulare Versorgungstechnik" (DeMoTec) des ISET an der Universität Gesamthochschule Kassel statt. Sie soll dazu dienen, den Teilnehmern einen praktischen Einblick in die Leistungsfähigkeit von Klein-Blockheizkraftwerken (Klein-BHKW) und in die Betriebserfahrungen mit dieser Technologie zu vermitteln. Eine Ausstellung gängiger BHKW-Fabrikate unterstützt die Fachvorträge. Hersteller, Lieferanten und Installationsbetriebe stehen für Erläuterungen und Fragen zur Verfügung. Zudem wird das Klein-BHKW des Instituts für Solare Energieversorgungstechnik e.V. (ISET) in der DeMoTec-Halle im Betrieb vorgeführt. (iwr)

14:59 Uhr
Bündnis 90/Die GRÜNEN: Keine weiteren Zugeständnisse bei Atomausstieg
Der umwelpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die GRÜNEN, Loske, hat in einem Interview deutlich gemacht, dass seine Fraktion zu keinen weiteren Zugeständnissen beim Atomausstieg bereit ist. Loske erklärte, dass für seine Partei mit 30 Jahren Restlaufzeit der Atommeiler das "Ende der Fahnen-
stange" erreicht sei. (iwr)

10:55 Uhr
Deutschlands Stromhandelsbilanz nahezu ausgeglichen
Wie die Vereinigung Deutscher Elektrizitätswerke (VDEW) heute bekannt gab, exportierte die deutsche Stromwirtschaft 1999 rund 39,5 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom (1998: 38, 8 Milliarden). Die Importe von 40,5 Mrd. kWh (1998: 38,1 Mrd. kWh) lagen im vergangenen Jahr somit leicht über den Exportwerten. Die Nettostromerzeugung der deutschen Stromversorger bezifferte VDEW für das Jahr 1999 auf rund 458 Mrd. kWh. (iwr)

09:12 Uhr
GEW Köln AG mit guter Bilanz bei Förderung erneuerbarer Energien
Die GEW Köln AG kann nach eigenen Angaben bei der Förderung erneuerbarer Energien eine gute Bilanz vorweisen. Das Unternehmen beziffert die Anzahl der zwischen 1992 und Ende 1999 geförderten Solaranlagen und Wärmepumpen auf 328. Solarthermische Anlagen zur Aufbereitung von Warmwasser nehmen hierbei mit insgesamt 262 geförderten Anlagen die Spitzenposition ein. Im gleichen Zeitraum wurden überdies 65 Photovoltaikanlagen gefördert. Nach Aussage von GEW-Vorstandssprecher Haumann verzeichnete die GEW 1999 einen Förderrekord. So erhielten allein 69 Kunden einen Zuschuss zu einer Solarthermie- und neun Kunden eine Förderung für eine Photovoltaikanlage. Im Jahr 2000 laufen die Förderprogramme mit einem Pauschalzuschuss von 1000,- DM bei einer solarthermischen und einer zehn-prozentigen Mitfinanzierung (max. 2000,- DM) bei einer photovoltaischen Anlage weiter. (iwr)

11/02/00
11:23 Uhr
VEBA-Aktionäre stimmen VEBA-/VIAG-Fusion zu
Auf der gestrigen außerordentlichen Hauptversammlung der VEBA AG haben 99,93 % der Aktionäre dem Verschmelzungsvertrag zwischen der VEBA Aktiengesellschaft und der VIAG Aktiengesellschaft zugestimmt. Der Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft zur Durchführung der Verschmelzung stimmten 99,97 % der Aktionäre zu. (iwr)

10:51 Uhr
BUND ab sofort mit eigenem Öko-Strom-Angebot
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
(BUND) hat bundesweit alle Haushalte zum Wechsel zu Ökostromanbietern aufgerufen. Durch gleichzeitig durchgeführte Stromsparmaßnahmen könne der geringe Mehrpreis für umweltfreundlichen Strom leicht eingespart werden. Der Wechsel zu Grünen Stromversorgern sei ein wirkungsvoller persönlicher Beitrag zum Schutz von Umwelt, Klima und Ressourcen sowie vor den Gefahren der Atomenergie. Auf diese Weise könne der zögerliche Atomausstieg entscheidend beschleunigt werden. In Kooperation mit der Naturstrom AG Düsseldorf bietet der BUND deshalb ab sofort Ökostrom an, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt wird. Nach dem Wechsel zu BUNDstrom erhalten die beteiligten Haushalte ein Jahr lang Energiespar-Tipps, deren Umsetzung ihre Stromrechnungen verringert. Durch Reduzierung der Verbräuche beim Wäschewaschen, Kochen, Kühlen und in anderen Bereichen kann pro Haushalt durchschnittlich ein Fünftel des Stroms eingespart werden. Die Teilnehmer errechnen ihre ersparten Kilowattstunden, der BUND wird sie bundesweit in einem "Stromsparbarometer" addieren. Nach einem Jahr soll eine Bilanz der Sparaktion gezogen werden. Besondere Aktivitäten motivieren zum Mitmachen: Im März beginnt die Aktion "Wäsche trocknen mit der Sonne!" und im Juli der kostenlose Verleih von Strom-Messgeräten. Der Bestell-Service für BUNDstrom und Spartipps ist unter der Bonner Fax-Nr. 0228-464418 erreichbar. (iwr)

10:42 Uhr
Internet aus der Strom-Steckdose - jetzt Realität
Als Weltneuheit zeigt die Münchner PolyTrax Information Technology AG zur diesjährigen CeBIT den Internet-Zugang aus der Strom-Steckdose (Halle 17, Stand F08, Powerline-Gemeinschaftsstand). Dazu werden der Telefon- oder ISDN-Anschluß über ein spezielles Gateway mit dem 220-Volt-Stromnetz innerhalb eines Hauses oder einer Wohnung verbunden. Daten aus der Telefonleitung gelangen auf diese Weise in allen Räumen zu jeder Stromsteckdose. Ein zweites Gateway am Computer liest die Daten wieder aus und ermöglicht die Kommunikation mit dem Internet. Die von PolyTrax entwickelte Technologie ist die neueste Entwicklung auf dem Gebiet der Powerline Communication (PLC) im Bereich Home Networking. Erreicht werden Datenraten von mehrfacher ISDN-Geschwindigkeit. Abhängig von den jeweiligen Normen liegen die Werte in Europa bei 155 Kilobit pro Sekunde, in den USA und Asien werden wegen eines größeren erlaubten Frequenzbandes hingegen Datenraten von 2,5 Megabit pro Sekunde erzielt. (iwr)

09:37 Uhr
FESA Projekte erzeugten 1999 über 1 Mio. kWh Sauberen Strom
Der Ertrag der Regio-Solarstrom-, Regio-Windkarft- und Regio-Wasserkraftanlagen des fördervereins energie- und solaragentur regio freiburg (fesa) übersprang im Jahr 1999 erstmalig die Millionengrenze. Insgesamt wurden 1.151.237 kWh solarer Strom aus Wind, Wasser und Photovoltaik von fesa-Projekten produziert und ins öffentliche Netz eingespeist. "Im Jahr 2000 wird die Produktion der fesa-Projekte auf über 2,5 Mio. kWh steigen und damit mehr als verdoppelt", so fesa-Projektleiter Josef Pesch. (iwr)

09:34 Uhr
Strombeschaffung im liberalisierten Energiemarkt
Seit April 1998 haben Stromkunden die Möglichkeit, ihren Lieferanten frei zu wählen. Wo früher Gebietsmonopolisten Preise und Lieferbedingungen diktierten, herrscht heute ein harter Wettbewerb um den neu entdeckten Kunden. Das im Deutschen Wirtschaftsdienst soeben erschienene Fachbuch "Strombeschaffung im liberalisierten Energiemarkt" beschreibt in drei Schritten die Funktionsweise eines liberalisierten Strommarktes, erläutert die rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen und zeigt Handlungsmöglichkeiten für Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen, Städte und Gemeinden, Wohnungsunternehmen, Stadtwerke, private örtliche Energieversorger, Energieberater, Verbund- und Regionalunternehmen sowie Unternehmensberatungen und Rechtsanwaltskanzleien. Weitere Informationen: http://www.dwd-verlag.de/strom. (iwr)

10/02/00
18:54 Uhr
VEBA erzielt 1999 Rekordergebnis 
Die VEBA AG, Düsseldorf, hat im Geschäftsjahr 1999 nach vorläufigen Berechnungen ein Konzern-Betriebsergebnis von rund 2,3 Mrd EURO und damit ein neues Rekordergebnis erzielt. Gegenüber 1998 ist das Betriebsergebnis um rund 16 Prozent gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern stieg auf rund 3,9 Mrd EURO (Vorjahr: 2,4 Mrd EURO). Hier wirkten sich nach VEBA-Angaben die erheblichen Buchgewinne insbesondere aus der Veräußerung von Telekommunikationsaktivitäten aus. Auf der Grundlage dieser Ergebnisentwicklung wird der VEBA-Vorstand dem Aufsichtsrat in der Bilanzsitzung am 29. März vorschlagen, für das Geschäftsjahr 1999 eine auf 1,25 EURO je Stückaktie erhöhte Dividende zu zahlen (Vorjahr 1,07 EURO). (iwr)

18:52 Uhr
VIAG: Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Rahmen der Erwartungen 
Der VIAG-Konzernumsatz 1999 ist im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent auf 38 Milliarden DM (Vorjahr: 49,2 Milliarden DM). Bereinigt um Akquisitionen und Desinvestitionen betrug der Rückgang drei Prozent. Die Ergebnisentwicklung 1999 liegen laut VIAG jedoch im Rahmen der Erwartungen. Der verstärkte Druck auf die Strompreise und die erhöhten Vorlaufkosten für den beschleunigten Ausbau des Telekommunikationsgeschäfts hätten das Geschäftsjahr geprägt. Der VIAG-Vorstand wird dem Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 1999 einen gegenüber dem Vorjahr unveränderten Dividendensatz von 32 Prozent pro Aktie vorschlagen. (iwr)

18:47 Uhr
Kabinettsbeschluss zur Kraft-Wärme-Kopplung: VKU fordert Nachbesserungen
"Die Bundesregierung hat mit dem Beschluss vom 9. Februar einen wichtigen weiteren Schritt hin zu einer gesetzlichen Regelung zum Schutz der Kraft-Wärme-Kopplung getan." Dies stellte der Präsident des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), der Mannheimer OB Gerhard Widder, heute in einer ersten Reaktion fest. Die an die Systematik des Energieeinspeisegesetzes angepasste KWK-Gesetzesvorlage, die eine Soforthilfe für die aus vielfachen Gründen zu erhaltende Kraft-Wärme-Kopplung darstelle, enthalte jedoch noch etliche Regelungen, die einer Nachbesserung dringend bedürften: So schließe die Gesetzesvorlage Erzeugungsanlagen, die nicht mindestens zu 75 % Stadtwerken gehörten, von der Förderung aus. Damit seien zahlreiche Anlagen mit Tausenden von Arbeitskräften von der Stilllegung bedroht. Auch in weiteren Punkten sei der Anwendungsbereich veränderungsbedürftig. Die in der Gesetzesvorlage vorgesehene Abnahme- und Vergütungspflicht werde dem Grunde nach begrüßt. Dieses aus dem Energieeinspeisegesetz übernommene Prinzip bedürfe jedoch noch einiger Klarstellungen, um auf die speziellen Belange der KWK anwendbar zu sein. "Zu begrüßen ist", so Widder, "dass die Bundesregierung sich eindeutig zu einer langfristigen Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung verpflichtet. Dies ist insbesondere unter dem Aspekt des Klimaschutzes unverzichtbar." (iwr)

18:25 Uhr
Avacon bringt Strompreise Ost und West näher zusammen 
Der Energiedienstleister Avacon hat in Sachsen-Anhalt eine weitere Preissenkungsrunde durchgeführt. Dadurch sei Avacon, so Vertriebsvorstand Dr. Klaus Deparade, dem Ziel ein gutes Stück näher gekommen, das Ost-West-Gefälle abzubauen und die Strompreise auf ein annähernd gleiches Niveau zu bringen. Zur Zeit besteht nur noch eine Differenz von rund zwei Pfennig je Kilowattstunde (kWh), die auf die gesetzliche Verpflichtung zum Bezug teuren einheimischen Braunkohlestroms und strukturbedingt höhere Netzkosten zurückzuführen ist. Avacon bietet das neue Angebot "Akzent 2000" für Privatkunden. Für Gewerbekunden hat Avacon das bisherige Angebot "Akkont" ebenfalls überarbeitet. Den "Akkont 2000" können nun alle Gewerbekunden ohne Leistungsmessung unabhängig vom Verbrauch nutzen. Wer bereits einen "Akkont"-Vertrag abgeschlossen hat, bekommt unaufgefordert das günstigere Vertragsangebot zugesandt. (iwr)

15:49 Uhr
Öffentliche Anhörung  des Ausschusses Wirtschaft und Technologie zum Erneuerbare-Energien-Gesetz
Am kommenden Montag (14.02.) findet im Reichstagsgebäude eine öffentliche Anhörung des Ausschusses Wirtschaft und Technologie zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) (vormals Stromeinspeisungsgesetz) statt. 15 Sachverständige werden den Abgeordneten ab 14:30 Uhr Rede und Antwort stehen. Gegenstand der Anhörung werden die Auswirkungen des bisherigen Stromeinspeisungsgesetzes, das Potenzial der erneuerbaren Energien, die Förderhöhe und das Fördervolumen, der Belastungsausgleich, die juristische und volkswirtschaftliche Beurteilung sowie der Bestands- und der Landschaftsschutz sein. (iwr)

15:38 Uhr
SolarWorld initiiert Sonnenfonds mit einem Volumen von 50 Mio. DM 
Die SolarWorld AG, Bonn, initiiert einen Sonnenfonds mit einem Gesamtvolumen von 50 Mio. DM. "Das Kapital fließt in industrielle Solarkraftwerke, die über Deutschland verteilt errichtet werden", beschreibt Vorstandssprecher Dipl-Ing. Frank H. Asbeck den Investitionsschwerpunkt des Fonds. Der Sonnenfonds wird durch eine neu zu gründende Kommanditgesellschaft verwaltet werden. Die Geschäftsführung dieser Gesellschaft wird von SolarWorlds 80prozentiger Tochtergesellschaft Asbeck Immobilien- und Kraftwerksgesellschaft mbH übernommen, die damit als Komplementärin der Fondsgesellschaft auftritt. Insgesamt soll ein Eigenkapitalvolumen von 15 Mio. DM am Kapitalmarkt eingeworben werden. Dies wird über den Verkauf von Fondsanteilen an private Investoren realisiert. Namhafte Kreditinstitute sowie die Deutsche Ausgleichsbank werden ein Volumen von weiteren 35 Mio. DM bereit stellen. (iwr)

12:23 Uhr
Vereinbarkeit des Ausstiegs aus der Kernenergie mit dem europäischen Recht
Die EU-Kommission hat heute einige grundsätzliche Punkte zum Ausstieg aus der Kernenergie klargestellt. So legte die Kommission beispielsweise dar, dass es jedem Mitgliedsstaat frei stünde, auf die Kernenergie zurückzugreifen oder nicht, jedoch seien die diesbezüglichen Entscheidungen der anderen Mitgliedsstaaten zu respektieren. Auch beinhalte der Euratom-Vertrag keine Bestimmungen, die den Ausstieg aus dieser Energieform untersagen würden, soweit alle Auflagen im Hinblick auf die Sicherheit (Strahlenschutz und Nichtverbreitung) eingehalten würden. Die Kommission erklärte weiter, dass in Kapitel 9 der Grundsatz zur Schaffung eines gemeinsamen Marktes festgelegt sei und dass eine der wichtigsten Auswirkungen des gemeinsamen Marktes der Grundsatz des freien Verkehrs des Kernmaterials auf dem Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten sei. (iwr)

11:51 Uhr
Können die CO2-Reduktions-Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll nach einem Atomausstieg noch gehalten werden?
Zum derzeitigen Stand der Debatte um den Atomausstieg erklärt der umweltpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dr. Christian Ruck, dass nach einem Ausstieg die CO2-Reduktions-Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll nicht zu halten seien. Die regenerativen Energien könnten, selbst wenn deren Anteil wie angestrebt verdoppelt wird, die Ausfälle in der Stromerzeugung nicht annähernd abfangen. Auch ein verstärkter Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung, die aufgrund ihres hohen Wirkungsgrades grundsätzlich eine sehr erwünschte Form der Energieerzeugung darstelle, werde die Lücke der Kernkraft nicht füllen. (iwr)

09/02/00
15:48 Uhr
Neue Solarstromanlage in Marbach am Neckar
Die erste Solarstromanlage des Solarvereins Marbach am Neckar ist am Mittwoch, 9. Februar, eingeweiht und der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Die Anlage auf dem Dach des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Marbach am Neckar erzeugt jährlich 9.000 Kilowattstunden Strom. Alleiniger Abnehmer des produzierten Stroms ist der Ökostrom-Händler NaturEnergie AG, Grenzach-Wyhlen. (iwr)

12:12 Uhr
Siemens und EnBW wollen ein Gemeinschaftsunternehmen
für Powerline Communications gründen
Siemens und EnBW Energie Baden-Württemberg AG beabsichtigen die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens für die Entwicklung und Vermarktung von Systemen zur Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung über Energieverteilnetze - Powerline Communications (PLC). Zu diesem Zweck haben beide Unternehmen ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet. Mit der Vereinbarung unterstreichen Siemens und EnBW ihre Absicht, die Entwicklung der Powerline Communications-Technik weiter voranzutreiben und so bald wie möglich praktisch einzusetzen. Beide Unternehmen beurteilen die künftigen Marktchancen der PLC-Technik als ausgezeichnet. Sie wollen die Markteinführung durch die Verbindung der umfangreichen Betriebserfahrungen der EnBW mit der leistungsfähigen Systementwicklung von Siemens beschleunigen. (iwr)

10:54 Uhr
RWE Energie gründet Energie-Holdings mit der Stadt Prag
Die RWE Energie AG verstärkt ihr Engagement in der Tschechischen Republik: Gemeinsam mit der Stadt Prag und weiteren Partner-Unternehmen bildet RWE Energie zwei Energie-Holdinggesellschaften. Diese Holdings halten jeweils die Mehrheit an der Prazska Energetická a. s. (PRE), dem Stromversorgungsunternehmen der Stadt Prag, und der Prazska Plynarenská a. s. (PP), dem Gasversorgungsunternehmen der Stadt Prag. Die entsprechenden Konsortialverträge sind heute in Prag unterschrieben worden. (iwr)

09:54 Uhr
VKU gegen Zerschlagung der VEAG
Die Vorsitzenden der VKU-Landesgruppen in den neuen Bundesländern sorgen sich um die Entwicklung des Wettbewerbs auf dem ostdeutschen Strommarkt: In einer gemeinsamen Erklärung forderten sie in Berlin, das ostdeutsche Verbundunternehmen VEAG durch ein neues Wachstumskonzept zu stabilisieren. Dazu sollten die VEAG, die ostdeutschen Braunkohleunternehmen und die regionalen Stromversorger in den neuen Ländern zu einem einzigen Unternehmen verschmolzen werden. Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Fusionen RWE / VEW und VEBA / VIAG bedürfe es dringend einer dritten Kraft in Deutschland, um den Wettbewerb auf dem Strommarkt nicht durch das Bestehen eines Duopols auf der Anbieterseite wieder einschlafen zu lassen. Die westdeutschen Stromkonzerne sollten sich parallel von den VEAG-Aktien und ihren Anteilen an den ostdeutschen Regionalversorgern trennen. Es sollte ein neuer strategischer Partner gefunden werden, der auch für ostdeutsche Stadtwerke wettbewerbsfähige Bezugspreise sicherstellen kann.
Der Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) vertritt die Interessen der kommunalen Wirtschaft in den Bereichen Energie- und Wasserversorgung, Entsorgung, Telekommunikation und Umweltschutz. Bundesweit sind über 950 Mitgliedsunternehmen mit einem Gesamtumsatz von rund 68 Milliarden DM und 153.000 Beschäftigten im VKU organisiert. (iwr)

08/02/00
12:12 Uhr
"nahstrom-Naturstrom aus Kassel" der Städtische Werke AG auf dem Markt erfolgreich gestartet
 "Der bisherige Erfolg von "nahstrom" ist zufriedenstellend und ein Indiz dafür, daß unser neues Nahstrom-Angebot marktfähig ist", so kommentiert Vorstandsvorsitzender Andreas Helbig die positive Entwicklung des Stromproduktes. Mit fast 400 Kunden, die sich im Laufe des letzten halben Jahres für Kassels "nahstrom" entschieden haben, sind die Erwartungen der Städtische Werke AG für das Einführungsjahr voll erfüllt. Insgesamt werden jetzt fast 1 Mio. Kilowattstunden regenerativ erzeugten Stroms der Städtische Werke durch Haushalts- und Gewerbekunden abgenommen. Dabei bietet die Städtische Werke AG für Industrie und Gewerbe individuelle Lösungen auf Anfrage. Besonders interessant ist diese Möglichkeit für Geschäftskunden, da bei einer Mindestabnahme von 10.000 Kilowattstunden oder 25 Prozent "nahstrom" das Gütesiegel zu Werbezwecken eingesetzt werden kann. Weitere Informationen geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Städtische Werke AG am Info-Telefon unter der Nummer 0561/ 782-3030. (iwr)

12:00 Uhr
Schwungmassenspeicher sichern die Stabilität der Energieversorgung
Durch den zunehmenden Einsatz sensibler Elektronik in Fertigungsprozessen werden heute enorme Anforderungen an die Stabilität der elektrischen Energiezufuhr gestellt. Viele Großverbraucher brauchen kurzzeitig stark erhöhte Leistungen, andere dagegen benötigen extrem kontinuierliche Leistung mit stabiler Spannung und ohne Unterbrechungen. Eine innovative Lösung für solche Anforderungen stellt ein neuartiger Hochleistungsenergiespeicher - der Schwungmassenspeicher - dar, der energieschonend und dezentral eingesetzt werden kann. Die Entwicklung solcher Speicher wurde von Prof. Wolf-Rüdiger Canders, Institut für Elektrische Maschinen, Antriebe und Bahnen der Technischen Universität Braunschweig und seinem Kollegen Prof. Herbert Freyhardt (Universität Göttingen) initiiert und soll nun im Rahmen eines Leitprojektes der Bundesministerien für Bildung und Forschung und für Wirtschaft und Technologie durchgeführt werden. (iwr)

11:21 Uhr
Ares energie ag: Alternative für VOSSnet-Kunden?
Lesen Sie hierzu unser aktuelles Interview mit Andreas Rose, Vorstandsvorsitzender der ares energie ag, Berlin. (iwr)

10:01 Uhr
Umwelt schützen - Grubengas nützen
Grubengas, das aus stillgelegten Bergwerken entweicht, lässt sich mit Hilfe von Blockheizkraftwerken in Strom und Wärme umwandeln. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese natürliche Energie zu nutzen. Zwei Pilotkraftwerke in Herne und Lünen arbeiten inzwischen reibungslos. Im Ruhrgebiet seien etwa 50 Megawatt nutzbar, so UMSICHT. Unter dem Motto: »Potenziale nutzen - Umwelt schützen« veranstaltet UMSICHT in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt am 9. und 10. Februar 2000 die Oberhausener Grubengas-Tage. (iwr)

09:53 Uhr
Drehscheibe des EnBW Transportnetzes im Land für 34 Millionen Mark erneuert
Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG verfügt jetzt über eine der europaweit modernsten Steuerungs- und Überwachungsanlagen für überregionale Stromnetze. Nach mehr als fünfjähriger Umbauzeit wurde am Freitag, 4. Februar 2000, die neue Hauptschaltleitung in Wendlingen, Kreis Esslingen, feierlich eingeweiht. Die Gesamterneuerung der Netzleittechnik, deren Herzstück in der Hauptwarte eine drei mal acht Meter große Großbild-Projektionswand ist, kostete insgesamt rund 34 Millionen Mark. (iwr)

09:44 Uhr
EnBW und Stadtwerke Waldshut-Tiengen haben sich außergerichtlich geeinigt
Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG und die Stadtwerke Waldshut-Tiengen haben ihren Rechtsstreit um die Gültigkeit früherer Stromlieferverträge außergerichtlich beigelegt. Die EnBW wird ihre beim Oberlandesgericht Karlsruhe anhängige Berufung gegen ein Urteil des Landgerichts Mannheim vom April 1999 zurücknehmen - die Stadtwerke leisten Restzahlungen an die EnBW. "Für die Entwicklung des Wettbewerbs im Strommarkt hat die vor Jahresfrist noch wichtige Frage der Gültigkeit von Altverträgen aus der Monopolzeit keine grundsätzliche Bedeutung mehr." So begründet die EnBW in einer am Freitag in Karlsruhe veröffentlichten Mitteilung den Verzicht auf eine obergerichtliche Entscheidung. Nach der zwischen der EnBW und den Stadtwerken Waldshut-Tiengen getroffenen Vereinbarung leisten die Stadtwerke für den Zeitraum Juli 1998 bis April 1999 Restzahlungen in Höhe von 258 000 Mark. Im Gegenzug nimmt die EnBW ihre Berufung beim OLG Karlsruhe zurück. Danach bestehen für beide Seiten "wechselseitig keine Ansprüche mehr." (iwr)

07/02/00
16:59 Uhr
IWR auf der E-world of energy in Essen
Morgen und übermorgen findet in Essen die E-world of energy, ein internationales Energie-Forum mit Kongress statt, an dem auch das IWR teilnimmt (Stand der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW). Dr. Norbert Allnoch, Leiter des Internationalen Wirtschaftsforums Regenrative Energien (IWR), wird am Mittwoch einen Vortrag über Marktperspektiven, Einsatz und Wirtschaftlichkeit regenerativer Energiequellen halten. Weitere Informationen zur E-world of energy können Sie hier abrufen. (iwr)

16:21 Uhr
Bündnis 90/Die GRÜNEN: Atomausstieg auch ohne konsensuale Einigung
Peter Swane, Sprecher des Landesverbandes Schleswig-Holstein von Bündnis 90/Die GRÜNEN, bekundet große Unzufriedenheit darüber, dass eine Eingung über die Restlaufzeiten der Atomkraftwerke nach wie vor nicht erreicht wurde."Wenn die Industrie sich nicht in der Lage sieht", so Swane, "das Angebot flexibler Lösungen auf der Basis von maximal 30 Jahren Gesamtlaufzeit oder eines vergleichbaren begrenzten Rest-Terrawattkontingentes zu akzeptieren, muss der Ausstieg auch ohne Einigung mit der Atomindustrie gesetzlich fixiert werden."

09:33 Uhr
Keine Einigung über Restlaufzeiten bei Atomkonsens-
gesprächen
Bei den Atomkonsensgesprächen am vergangenen Freitag erzielten Bundeskanzler Schröder und die Vorstandschefs der größten deutschen Stromkonzerne keine Einigung über die Restlaufzeiten der Atommeiler. Schröder räumte Freitag abend ein, dass man sich zwar in der Frage über künftige Atommülltransporte und der Endlagerung von Nukleararbfällen näher gekommen sei, eine Festlegung der Restlafuzeit der deutschen Reaktoren auf 30 Jahre sei indes nicht erreicht worden. Falls kein Konsens erzielt wird, beabsichtigt die Regierung, einen Ausstige notfalls gesetzlich zu regeln. (iwr)

04/02/00
14:34 Uhr
Fortum und Norsk Hydro planen Bau einer KWK-Anlage in Großbritannien
Nach eigenen Angaben planen Fortum Corp., ein finnischer Energieversorger, und Norsk Hydro, ein norwegisches Erdöl- und Erdgasunternehmen, den Bau einer neuen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage in Essex, Großbritannien. Die Anlage, deren Gesamtinvestitionsvolumen sich auf 140 Millionen Pfund belaufen wird, besitzt eine Energieerzeugungskapazität von 215 MW und wird örtlichen Industrieunternehmen Wärme und Strom liefern. In der zweiten Hälfte dieses Jahres sollen die Bauarbeiten an der Anlage beginnen, so dass sie Ende 2002 in Betrieb genommen werden kann. (iwr) 

09:20 Uhr
Überregionaler Akquisitionserfolg der Städtischen Werke AG, Kassel
Im Wettbewerb mit überregionalen Stromanbietern innerhalb einer nationalen Ausschreibung hat die Städtische Werke AG den Zuschlag für die Stromversorgung der hessischen Arbeitsämter bekommen. Damit erhalten seit 1. Januar 2000 67 Arbeitsämter in 15 verschiedenen Arbeitsamtsbezirken den Strom der Städtische Werke AG. Insgesamt wurden mit 35 verschiedenen Stromversorgern durch Kooperations- oder Durchleitungsverträge die Stromversorgung sämtlicher hessischer Arbeitsämter realisiert. (iwr)

8:26 Uhr
Sicherheit der Atommüllbehälter gewährleisten
Die Sicherheit von Transport- und Lagerbehältern für hochradioaktiven Atommüll hat die PDS-Fraktion zum Gegenstand einer Kleinen Anfrage gemacht. Die Abgeordneten erkundigen sich, welche Atommüllbehälter derzeit in Deutschland zugelassen sind, wie lange die Zulassungen gelten und für welche Behälter darüber hinaus die Zulassung beantragt sei. Die Regierung soll sagen, wie viele Exemplare von Atomtransportbehältern, bei denen in den vergangenen Jahren Sicherheitsprobleme bekannt geworden seien, zurzeit zum Transport oder zur Lagerung abgebrannter Brennelemente aus deutschen Atomkraftwerken oder zum Transport von Glaskokillen eingesetzt werden können. Die Fraktion will wissen, wie diese Behälter getestet wurden, auf welcher Grundlage der Sicherheitsnachweis für die Zulassung erfolgte und welche Untersuchungen es gegeben hat, um die Problemursache zu erkennen. Gefragt wird ferner, was getan werden muss, damit neue Behälter die Zulassungsbedingungen erfüllen. (iwr)

03/02/00
14:31 Uhr
MVV Energie AG erwirbt 10 Prozent-Anteil an der DeWind Technik GmbH
Die Mannheimer MVV Energie AG hat einen 10prozentigen Anteil an der DeWind Technik GmbH, Lübeck, erworben und stärkt damit ihr Engagement in den Zukunftstechnologien. Der im Rahmen einer Kapitalerhöhung für 5 Mio. DM erworbene Anteil kann bei Ausübung von Vorkaufsrechten auf bis zu 40 Prozent ausgebaut werden. Im gleichen Zuge hat die Berliner Venture Capital Gesellschaft bmp Life Science AG ihre Beteiligung an DeWind von 25% auf 30% aufgestockt. Die 1995 gegründete DeWind entwickelt und verkauft Windkraftanlagen für den expandierenden Weltmarkt. (iwr)

14:12 Uhr
Fall VOSSnet: Schwarze in Haft
Lesen Sie hierzu das aktuelle IWR-Interview mit dem zuständigen Bremer Staatsanwalt Dr. Baumgarte. (iwr)

12:18 Uhr
e'Trade und E-world of Energy fusionieren
Ab dem Jahr 2001 wird die e'Trade (09. bis 11. Mai 2000 im Congress Center Düsseldorf), eine Veranstaltung zur Thematik des Energiehandels in Europa, ein tragender Bestandteil der E-world of Energy werden, deren Premierenveranstaltung am 08. und 09. Februar 2000 in der Messe Essen stattfinden wird. Die gemeinsame Veranstaltung soll zukünftig die Marktteilnehmer aus der Energiewirtschaft der ganzen Welt zusammenführen. (iwr)

11:41 Uhr
Atomstromer wollen mit Kontingenten Reform der Energiewirtschaft blockieren
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Bundesregierung aufgefordert, in der morgigen Konsensrunde keine Atomstrom-Kontingente zu vereinbaren. Damit würde der Atomausstieg bis zum Sankt-Nimmerleinstag verzögert, der ökologische Umbau der Energiewirtschaft wäre für lange Zeit blockiert. Außerdem öffne eine solche Vereinbarung der Willkür einiger Atomstrom-freundlicher Bundesländer Tür und Tor. Der BUND sieht in den Absichten der AKW-Betreiber zur Vereinbarung von Atomstrom-Kontingenten einen Trick, durch den die Zustimmung der Bundesländer für ein Atomausstiegs-Gesetz notwendig würde. Damit wäre möglicherweise eine gesetzliche Regelung durch den Bundesrat blockiert, der Atomausstieg so nicht durchsetzbar. (iwr)

02/02/00
14:58 Uhr
Neu beim Stromtarife.de: Währungsrechner
Im Service-Bereich auf unserer Homepage haben wir in Kooperation mit der Hypovereinsbank, München, einen Währungsrechner eingerichtet, mit dem Sie die DM in den EURO und in viele andere EU-Währungen umrechnen können. (iwr)

11:15 Uhr
NABU warnt Bundesregierung vor Zugeständnissen in Atomverhandlungen
Der Naturschutzbund NABU hat die Bundesregierung davor gewarnt, in der nächsten Runde der Atomkonsensgespräche den Kraftwerkbetreibern weitreichende Zugeständnisse zu machen.   Die von den Regierungsfraktionen angestrebte Begrenzung der Reaktorlaufzeiten auf 30 Jahre seien nach Auffassung des NABU gesellschaftlich nicht konsensfähig. Besonders inakzeptabel sei es, so der NABU-Präsident, wenn als Ergebnis der Konsensrunde durch die Vereinbarung flexibler Reaktorlaufzeiten oder gar von Atomstrom-Kontingenten auf der Basis von 30 Jahren Laufzeit das Ende der Atomkraftnutzung in Deutschlang bis hin zum Jahr 2030 oder gar 2040 verschoben würde. Ebenso dürfe die Regierung nicht auf einen sicherheitsorientierten Vollzug des Atomrechts verzichten oder sich die derzeitige steuerliche Bevorzugung der Atomkraft festschreiben lassen. (iwr)

10:05 Uhr
Anfrage zu Energiekosten im Gartenbau
In einer kleinen Anfrage fordert die CDU/CSU-Fraktion die Bundesregierung auf, die Preise der einzelnen Energieträger für den Gartenbau (Heizöl, Gas und Strom) in den 15 Ländern der
Europäischen Union und die jeweiligen Steuersätze darauf zu benennen. Die negative Wirkung der Ökosteuer sei in allen Bereichen der Land- und Ernährungswirtschaft zu spüren, vor allem im energieintensiven Gartenbau. Die Abgeordneten fragen nach Ausnahmetatbeständen für den Gartenbau in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten und nach den Wettbewerbsunterschieden für die Gartenbauunternehmen aufgrund dieser Steuern und Abgaben.
Sie wollen ferner wissen, welche EU-Länder Programme zur Steigerung der Energieeffizienz im Gartenbau unterstützen. Schließlich wird gefragt, was die Bundesregierung unternimmt, um den Gartenbau von den hohen Kosten der Ökosteuer zu befreien. (iwr)

01/02/00
18:13 Uhr
RWE Energie veröffentlicht neues Preissystem für Netznutzung
Ab heute an legt RWE Energie für ihre Netznutzung das neue Preismodell nach der neuen Verbändevereinbarung zu Grunde. Die überarbeitete Systematik ist ab sofort im Internet veröffentlicht. Im Rahmen der am 13. Dezember 1999 unterzeichneten Verbändevereinbarung waren die bislang gültigen Stromdurchleitungsentgelte überarbeitet und die Struktur vereinfacht worden. (iwr)

15:53 Uhr
VEW Energie AG erwirbt Anteil an der Frankfurter Strombörse
Die VEW Energie AG, Dortmund, wird Mitgesellschafter der neugegründeten Frankfurter Energiebörse European Energy Exchange (EEX). Nach Abschluß der Aktienübertragung wird das Dortmunder Unternehmen einen Anteil von 2 % des Grundkapitals halten. Die VEW Energie AG wird auch als Energiehändler an der EEX auftreten, wenn in diesem Jahr der Börsenhandel auf Termin für Strom beginnt. Ein Spotmarkt ist ebenfalls geplant. Das Dortmunder Energieunternehmen ist bereits an der APX, der Amsterdam Power Exchange, der derzeit einzigen Strombörse auf dem europäischen Festland, aktiv. Die Beteiligung der VEW Energie AG wurde durch eine Kapitalerhöhung der EEX von 9,8 auf 20 Mio. EURO möglich. Insgesamt 52 % des Grundkapitals wurde interessierten Unternehmen angeboten. Die verbleibenden 48 % hält die Eurex Zürich AG. (iwr)

15:37 Uhr
versiko: Atomkraftwerke sind bei Störfällen extrem unterversichert
Die versiko-Finanzdienstleistungen AG, Düsseldorf, hat das hohe Risikopotenzial beim Betrieb von Atomkraftwerken und die Deckungsvorsorge nach einem Störfall untersucht. "Das Ergebnis ist eindeutig: Die deutsche Atomwirtschaft ist extrem unterversichert." Dies teilte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute mit. Der BUND startet heute eine Internet-Aktion, bei der Atomgegner virtuelle Protest-Postkarten an Bundeskanzler Schröder, Wirtschaftsminister Müller, Umweltminister Trittin, Außenminister Fischer, Justizministerin Däubler-Gmelin sowie die Vorstandsvorsitzenden der Atomkraftwerksbetreiber RWE (Kuhnt), VEBA (Hartmann), VIAG (Simson) und Energiewerke Baden-Württemberg (Goll) senden können. (iwr)

10:35 Uhr
Börsengang bis auf weiteres verschoben
Der Aufsichtsrat der unit energy europe AG hat in seiner Sitzung vom 27. Januar beschlossen, den für Mitte dieses Jahres geplanten Börsengang der Gesellschaft bis auf weiteres zu verschieben. Diese Entscheidung folge einem Wechsel im Vorstand der unit energy europe. Bernd Weber, der bisherige Aufscihtsratvorsitzende, hat Martin Jakubowski im Vorstand abgelöst. Die laufende 7. Kapitalerhöhung mit einem Emissionsvolumen von 21,76 Mio. DM werde Ende Februar geschlossen. Das gezeichnete Kapital in Höhe von 3,5 Mio. DM sei zur Eintragung in das Handelsregister eingereicht. (iwr)