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28.09.2011, 11:24 Uhr

Schwimmende Offshore-Turbinen vor Fukushimas Küste geplant

Tokio, Japan - Vor der Küste von Fukushima ist ein Offshore-Pilotprojekt mit schwimmenden Windkraftanlagen geplant. Diese Maßnahme der japanischen Regierung soll dazu beitragen, die vom Erdbeben und dem Tsunami verwüstete Region wieder aufzubauen. Nach Medienberichten stellt die japanische Regierung rund 260 Mio. US-Dollar für das Offshoreprojekt mit mindestens sechs Anlagen zur Verfügung. Die gleiche Fördersumme ist jüngst für das Forschungsprojekt eines schnellen Brüters/Atomreaktors eingefroren worden.

Die Entwicklung von schwimmenden Offshore-Anlagen ist relativ jung. 2009 wurde von der Firma StatoilHydro erstmals eine derartige Anlage in Betrieb genommen. Die schwimmenden Turbinen werden vor allem in tiefen Gewässern genutzt. Derzeit gibt es solche Anlagen hauptsächlich vor der norwegischen Küste. Vor der Küste Fukushimas wollen die beiden asiatischen Firmen Mitsubishi und Fuji die geplanten Anlagen umsetzen.

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