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31.01.2018, 15:32 Uhr

Siemens Gamesa in Q1 mit Verlust - Nordex platziert Euro-Anleihe

Münster – Siemens Gamesa die Zahlen für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres (Oktober bis Dezember) vorgelegt. Der Umsatz ist um 23 Prozent gesunken, beim Nettoergebnis steht ein sattes Minus, der Ausblick ist positiv.

Nach der Veröffentlichung der Bilanz für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres zählte der neu formierte Windenergie-Riese Siemens Gamesa am gestrigen Handelstag mit einem Plus von 4,13 Prozent zu den Gewinnern im regenerativen Aktienindex RENIXX World. Siemens Gamesa Mitbewerber Nordex punktet mit der erfolgreichen Platzierung einer 275 Mio. Euro Anleihe.

Siemens Gamesa verbucht Nettoverlust von 35 Mio. Euro

Der aus dem Zusammenschluss des spanischen Windenergie-Herstellers und der Siemens-Windenergiesparte neu formierte Windenergieriese Siemens Gamesa sieht sich mit den Geschäftszahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2018 (Oktober – Dezember) in Line mit der Unternehmens-Prognose. Insgesamt lag der Umsatz von Siemens Gamesa in Q1 bei 2,13 Mrd. Euro (-23 Prozent). Für das Gesamtjahr 2018 rechnet Siemens Gamesa mit 9 bis 9,6 Mrd. Euro Umsatz. Zudem verbucht Siemens Gamesa im ersten Quartal einen Nettoverlust von 35 Mio. Euro. Analysten hatten hier mit einem deutlichen Plus gerechnet. Ursachen für den Verlust sind u.a. Restrukturierungs- und Integrationskosten sowie nicht Auswirkungen der US-Steuerreform auf den Wert der Steuerguthaben, so Siemens. Aus Sicht von Siemens Gamesa wurden im ersten Quartal große Fortschritte bei der Post-Merger-Integration gemacht: So wurden Entscheidungen über das Produktportfolio getroffen und die ersten Post-Merger-Modelle von Windenergieanlagen auf den Markt gebracht.

Solider Auftragseingang im ersten Quartal

Mit Blick auf die weitere Geschäftsentwicklung sieht sich Siemens Gamesa gut positioniert. Sowohl Onshore als auch Offshore habe das Unternehmen die wirtschaftliche Entwicklung beschleunigen können. Dies zeige sich im robusten Auftragseingang im ersten Quartal über Windkraftanlagen mit einer Gesamtkapazität von 2.800 Megawatt (MW), so Siemens. Neben dem wieder anziehenden Markt in Indien haben Bestellungen aus den USA, Dänemark, Thailand und Ägypten zu der guten Auftragslage beigetragen. Zudem habe sich der Auftragseingang im Offshore-Bereich gegenüber dem Vorjahresquartal verdoppelt.

Nordex platziert Green Bond über 275 Mio. Euro

Derweil hat Siemens Gamesa Mitbewerber Nordex eine 275 Mio. Euro Anleihe mit einer Laufzeit von 5 Jahren erfolgreich platziert. Die Erlöse aus der Platzierung will Nordex zur vorzeitigen Rückführung bestehender Verbindlichkeiten verwenden. Damit könne das Fälligkeitenprofil seiner Kreditverbindlichkeiten signifikant nach hinten verschoben werden, so der Hersteller. Der Kupon der fünfjährigen Anleihe beträgt 6,5 Prozent. „Die Platzierung der Anleihe ist nach der erfolgreichen Markteinführung unserer neuen Produktreihe Delta4000 und der Umsetzung des Kostensenkungsprogramms „45 by 18“ im Jahr 2017 ein weiterer Meilenstein bei der konsequenten Neuausrichtung der Nordex-Gruppe. Damit sind wir auch in finanzieller Hinsicht gut für die momentane Phase des Umbruchs in der Branche gerüstet“, so Nordex CFO Christoph Burkhard.

Quelle: IWR Online

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