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08.02.2000 |
Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden der ares energie ag, Andreas Rose, zur Übernahme der VOSSnet-Kunden durch die ares strom direkt GmbH IWR: Die ares strom direkt GmbH hat allen VOSSnet-Kunden angeboten, die Belieferung mit Strom zu übernehmen. Wieviele Kunden haben dieses Angebot bereits angenommen? Rose: Es hat eine Riesenresonanz
gegeben. Innerhalb von 14 Tagen haben bereits 16.000 VOSSnet-Kunden unser
Angebot angenommen.
IWR: VOSSnet hat bislang unter anderem die Netznutzungsverhandlungen mit den Netzbetreiben nicht zum Abschluss bringen können. In wieviel Prozent des Bundesgebietes kann denn die ares strom direkt GmbH liefern? Rose: Flächendeckend.
Da wir bereits zum 1. August 1999 die ersten Kunden mit Strom beliefert
haben, haben wir durch diesen frühen Beginn einen Vorsprung. Es ist
uns auch gelungen, als erstes Unternehmen einen Rahmenvertrag mit der VEAG
zu schliessen.
IWR: Der VOSSnet-Geschäftsführer Herr Schwarze ist in Untersuchungshaft, ein vorläufiges Insolvenzverfahren ist im Gange. Glauben Sie, dass das Unternehmen wieder auf die Beine kommt? Rose: Dazu kann ich nichts
sagen. Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen VOSSnet interessieren
uns auch nicht. Uns liegt nur daran, die Kunden zufrieden zu stellen.
IWR: Aus welchem Bereich kommt die ares energie ag? Rose: ares steht für
alternative ressourcenschonende Energie-Systeme. Wir sind bereits seit
1994 als mittelständisches, überregional tätiges Multi-Utility-Unternehmen
mit knapp 100 Mitarbeitern am Markt. Das Kerngeschäft von ares ist
die Lieferung leitungsgebundener Energien, also Strom, Gas, Wärme
und Kabelnetzsysteme für Privat- und Gewerbekunden. Darüber hinaus
bieten wir den Handel, die Vermietung und die Abrechnung von Messtechnik
an.
IWR: Woher beziehen Sie den von Ihnen angebotenen Strom? Rose: Wir kaufen Strom in
Deutschland, insbesondere aber auch in Skandinavien ein.
IWR: Herr Rose, herzlichen Dank
für dieses Gespräch.
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