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13.09.2018, 15:53 Uhr

DGS fordert neue BAFA-Förderung von Stromspeichern

Berlin - Das aktuelle Förderprogramm für Stromspeicher läuft zum Jahresende 2018 aus. Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) e.V. fordert von Wirtschaftsminister Altmaier eine Fortsetzung des Programms.

Schon über 100.000 Stromspeicher sind inzwischen in Deutschland installiert, die Zahl nimmt derzeit weiter zu. Jedoch reicht der Zubau bei weitem nicht aus, so die DGS.

Bisheriges KFW-Programm für Stromspeicher zu bürokratisch

Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) e.V. hat in einem offenen Brief an Wirtschafts- und Energieminister Peter Altmaier eine neue BAFA-Forderung von Stromspeichern vorgeschlagen. Die aktuell noch laufende Finanzierung durch die KfW sei von vielen Kunden und Handwerkern als zu bürokratisch kritisiert worden. Dazu wurde die Kopplung der auslaufenden Förderung an einen KfW-Kredit von vielen kritisiert.

HTW entwickelt neues Stromspeicher-Förderprogramm

Von der HTW Berlin wurde aktuell in der Arbeitsgruppe Speichersysteme unter Prof. Quaschning eine BAFA-Fördermöglichkeit entwickelt, die einfach umsetzbar und die ab dem kommenden Jahr in der Lage ist, die Anzahl der neuen Stromspeicher in Deutschland weiter zu steigern, teilte die DGS mit. Das Fördermodell der HTW arbeite mit einem Pauschalzuschuss, der – wie für andere Haus- und Heizungstechnik – über die BAFA ausgereicht werden soll. Wenn ein Stromspeicher zusätzlich mit einer Wärmepumpe oder einer Ladestation für ein Elektroauto ausgestattet wird, erhöht sich der Betrag, den der Kunde als Förderung erhält, so der Vorschlag. Insgesamt sei es ein sehr einfaches Modell und dieses setze auf ein bewährtes Ausreichungsverfahren.

Die Fortsetzung der Förderung hat auch technisch Vorteile, so die DGS. Die Netzdienlichkeit von Speichern als Förderbedingung könnte beibehalten werden. Es wird dann sichergestellt, dass neue Speicher bei Spitzen im Stromnetz den Netzbetrieb unterstützen und nicht dagegen arbeiten. Auch die Finanzierung sei kein Problem. „Die Finanzierung der Förderung sollte auch unproblematisch sein“, so Jörg Sutter vom Bundespräsidium der DGS, „erhält der Bund doch derzeit erhebliche Mehreinnahmen aus den CO2-Zertifikaten, die in den Klima- und Umweltfond der Bundesregierung fließen.“

Quelle: IWR Online

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