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07.02.2024, 13:25 Uhr

Vestas steigert Umsätze 2023 und kehrt in die Gewinnzone zurück - Aktie klettert

Aarhus, Dänemark - Der Windturbinenhersteller Vestas hat die Zahlen für das Geschäftsjahr 2023 veröffentlicht. Gegenüber 2022 ist der Umsatz um etwa 6 Prozent gestiegen. Nach dem deutlichen Verlust im Vorjahr ist dem Windturbinenriesen 2023 die Rückkehr zur Profitabilität gelungen. Die Aktie legt deutlich zu.

Vestas hat die Geschäftszahlen für 2023 vorgelegt. Nach dem deutlichen Gewinneinbruch des Vorjahres schreibt Vestas wieder schwarze Zahlen. Zwar verzeichnet der RENIXX-Konzern für 2023 ein verbessertes Geschäftsumfeld, sieht aber mit Blick auf das Jahr 2024 bei den politischen und administrativen Rahmenbedingungen auch Unsicherheitsfaktoren.

Umsatzanstieg durch höhere Preise sowie anhaltende Wachstum im Servicegeschäft

Mit einem Umsatz von 15,382 Mrd. Euro verbucht Vestas 2023 gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 6,2 Prozent (2022: 14,486 Mrd. Euro). Gestützt wurde der höhere Umsatz durch höhere Preise und ein anhaltendes Wachstum im Service. Das EBIT vor Sondereffekten fällt nach einem Minus von 1,152 Mrd. Euro mit 231 Mio. Euro 2023 wieder positiv aus. Dementsprechend ist die EBIT-Marge vor Sondereffekten von minus 8 Prozent auf 1,5 Prozent geklettert, was Vestas erstmals seit vier Jahren wieder einen Mitarbeiterbonus ermöglicht.

Per Saldo verzeichnet Vestas 2023 ein Plus von 78 Mio. Euro, nach einem Nettoverlust von 1,572 Mrd. Euro in 2022. Der Wert des kombinierten Auftragsbestandes von Power Solutions (26,0 Mrd. Euro) und Service (34,1 Mrd. Euro) stieg auf 60,1 Mrd. Euro (Ende 2022: 49,5 Mrd. Euro).

Insgesamt hat Vestas auf Jahressicht einen Rekordauftragseingang von 18,4 GW erzielen können, der insbesondere auf ein rekordverdächtiges viertes Quartal und ein starkes Wachstum sowohl im Onshore- als auch im Offshore-Segment zurückgeführt werden kann.

„Unser strategischer Weg zu unseren langfristigen Ambitionen ist klar, und unser Fokus bleibt, diszipliniert zu bleiben, um unsere Dynamik weiter aufzubauen und so stark wie möglich umzusetzen“, so Vestas Group President & CEO Henrik Andersen.

Ausblick 2024: Umsatz steigt, EBIT-Marge zwischen 4 und 6 Prozent

Für das Jahr 2024 geht Vestas davon aus, dass der Gesamtumsatz weiter zulegt und zwischen 16 bis 18 Mrd. Euro liegen wird. Vestas erwartet eine EBIT-Marge vor Sondereinflüssen von 4 bis 6 Prozent. Vestas erwartet, dass die anhaltende geopolitische Volatilität sowie eine schleppende Entwicklung der Genehmigungen und unzureichende Netzausbauten, 2024 für Unsicherheiten sorgen könnte.

Aktie von Vestas legt deutlich zu

Der Kurs der Vestas klettert heute in einem allgemein freundlichen Börsenumfeld um 5,1 Prozent auf 26,75 Euro. Gegenüber dem Jahreswechsel ergibt sich damit derzeit ein Minus von rund 7 Prozent.

Quelle: IWR Online

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