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26.05.2026, 13:31 Uhr Spatenstich in Bayern: 268-MW-Solarpark Schafhöfen versorgt ICE-Züge der Deutschen Bahn mit StromMötzing/Schafhöfen - Blue Elephant Energy hat in Schafhöfen bei Regensburg den Spatenstich für einen der größten Photovoltaik-Freiflächenparks Deutschlands vollzogen. Mit einer Leistung von 268 Megawattpeak (MWp) und der Deutschen Bahn als Hauptabnehmer setzt das Projekt Maßstäbe für die industrielle Solarstromversorgung und die Energiewende in Bayern.
Für Blue Elephant Energy ist Schafhöfen mehr als ein Einzelprojekt: Der Hamburger Entwickler und unabhängige Energieerzeuger will sein Portfolio von derzeit 2,11 Gigawatt auf über 9,5 Gigawatt ausbauen. Der neue Solarpark, der in einer Rekordzeit von drei Jahren zur Baureife gebracht wurde, steht exemplarisch für BEEs Wachstumsstrategie in den Bereichen Solarenergie, Onshore-Windenergie sowie Batteriespeicher.
Größter Solarpark im Portfolio: 268 MW und 296.000 MWh JahresertragIm Landkreis Regensburg hat Blue Elephant Energy (BEE) den offiziellen Baustart für den Solarpark Schafhöfen gegeben. Mit einer geplanten installierten Leistung von rund 268 Megawattpeak zählt das Projekt zu den größten Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Deutschland. Die Inbetriebnahme ist für September 2027 vorgesehen.
Nach Fertigstellung soll die Anlage jährlich rund 296.000 Megawattstunden Strom erzeugen. Das entspricht dem Versorgungsbedarf von rund 147.000 Haushalten. Als Hauptabnehmer wird die Deutsche Bahn den Solarstrom zum Antrieb seiner ICE-Züge nutzen. Damit leistet das Projekt laut BEE einen jährlichen Beitrag zur Einsparung von rund 200.000 Tonnen CO2.
Beim Spatenstich versammelten sich neben Politikvertretern aus der Region auch die finanzierende Commerzbank sowie die wesentlichen Projektpartner. Den Bau des Solarparks übernimmt Goldbeck Solar, den Netzanschluss und das zugehörige Umspannwerk das Bayernwerk. "Mit unserem bislang größten Projekt in Deutschland leisten wir einen wichtigen Beitrag zur europäischen Energieresilienz: hocheffiziente heimische Energieerzeugung auf höchstem Sicherheitsniveau", so Goldbeck-CEO Joachim Goldbeck im Rahmen der Veranstaltung.
Drei Jahre von der Idee bis zur Baureife: Schnelles Genehmigungsverfahren als SignalBEE-Gründer und CEO Felix Goedhart hob beim Spatenstich die ungewöhnlich kurze Projektlaufzeit hervor: "BEE hat den Solarpark in der Rekordzeit von drei Jahren zur Baureife gebracht." Als entscheidenden Faktor nannte er die konstruktive Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden: "Unser besonderer Dank gilt der Gemeinde und den Behörden vor Ort, die die Entwicklung immer pragmatisch und zielorientiert begleitet haben. Wenn alle Partner Lust aufs Gelingen haben, ist in Deutschland Geschwindigkeit möglich."
Der zügige Projektfortschritt ist für BEE strategisch relevant. Das Hamburger Unternehmen, 2016 gegründet, verfolgt einen technologieübergreifenden Ansatz aus Solar, Wind onshore und Batteriespeichern mit Fokus auf den europäischen Markt. Das aktuelle Portfolio von 2,11 Gigawatt soll in den kommenden Jahren auf über 9,5 Gigawatt wachsen. Schafhöfen gilt intern als Meilenstein in dieser Entwicklung.
Auch der Netzbetreiber Bayernwerk betonte die Bedeutung des Projekts. Geschäftsführer Dr. Nick Seeger erklärte, das Vorhaben entfalte "eine echte Leuchtturmwirkung für die Region" und leiste mit dem Bau des Umspannwerks "einen zentralen Beitrag zur Integration der Erneuerbaren Energien." Zugleich unterstrich er den partnerschaftlichen Charakter: "Dass wir dieses Vorhaben gemeinsam mit unserem Kunden und starken Partnern wie Blue Elephant Energy, Goldbeck Solar, der Kommune und den Flächeneigentümern umsetzen, unterstreicht die Bedeutung vertrauensvoller Zusammenarbeit für das Gelingen der Energiewende."
Bis zur geplanten Inbetriebnahme im Herbst 2027 werden schrittweise PV-Module, technische Infrastruktur und Netzanschluss errichtet. Das Projekt soll zudem während der Bauphase und im späteren Betrieb wirtschaftliche Impulse für die Gemeinde Mötzing und den Landkreis Regensburg setzen.
Quelle: IWR Online © IWR, 2026 Mehr Nachrichten und Infos aus der Regenerativen Energiewirtschaft
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